Das ging aber schnell …

Diverse Spambots haben mein Blog jetzt wohl gefunden. Definitiv einer, der jeden Tag drei “Kommentare” hinterlässt. Ich denke, die Zahl wird sich erhöhen. Im Moment nicht allzu tragisch, da ich jeden Kommentar erst per Hand freischalten muss.

Am Wochenende habe ich wieder Bücher eingekauft, war in London bei Wagamama mit einer Arbeitskollegin/Schreibfreundin essen, hab mir ein paar Duftkerzen gekauft, für Schatzi ein Epee bestellt (elektrisch, Französischer Griff, mit Lederumwicklung), zur Feier, dass er dann bald einen neuen, besseren Job hat, denn zu Weihnachten kann ich’s ihm nicht schenken. Ich bekomme es Mittwoch, von unserem Fechttrainer (der auch in Ausrüstung dealt) - und da wir gemeinsam von da nach Hause laufen …. kurz gesagt, so’n langes Schwert versteckt man nicht einfach hinterm Rücken.

Ich finde es romantisch, Schwerter zu schenken. Irgendwie. Wäre ich ein SR-Charakter, dann die Sorte, die Partnern Pistolen schenkt. Und Gewehre. Wenn ich so darüber nachdenke, dann hat Timo seinem Team eigentlich ständig Waffen geschenkt, und Kampfmesser … hm. Naja, okay.

Und ich habe die erste Szene mit Nikita im Kopf. Oh boy. Im Moment bin ich nicht wirklich inspiriert, als müsse sich mein Hirn erst von Fatima erholen, aber immer mal wieder kommen so kleinere und mittlere Gedankenblitze, nichts Grosses, nichts Bewegendes, die Kreativität ruht gerade erstmal, während ich ein wenig Recherche mache, was das neue Projekt angeht, und ein bisschen schreibe ich ja an dem Co-Projekt weiter, aber die Kreativität läuft sehr gedrosselt. Auch gut. Im Moment ist einfach Erholung angesagt. Das ist normal, kann ich ein bisschen lesen.

Im Moment ist das “The Puppet Masters: Spies, Traitors and the Real Forces Behind World Events” was mich eher paranoider macht als mich zu beruhigen. Erstens, weil sich Geheimdienste, die eigentlich unabhängig Informationen und Schutz liefern sollen, von der Politik beeinflussen lassen. Klasse. Dafür dann meine Steuern: Dass Leute, die mich schützen sollen, und dafür ein Heidengeld ausgeben, nach Tonys Pfeife tanzen. Das ist extrem besorgniserregend. Warum nicht gleich privatisieren, Tony? Ist bestimmt billiger?

Die Paranoia ist wieder voll da; und ich bin nicht einmal im Buch bis in die Moderne vorgedrungen. Gerade mitten im Kapitel mit Richelieu. “Die Drei Musketiere” bekommt so eine ganz neue Perspektive.

Der MAD wäre mir jedenfalls entgegen gekommen, was meine Paranoia angeht.

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7 Comments on “Das ging aber schnell …”

  1. goswin Says:

    Lass uns doch nen “Club der Paranoiker” gründen ;-)

  2. AlexW Says:

    Damit machen wir es *ihnen* leichter, uns aufzuspueren…

  3. JTK Says:

    Machs simpel: Installier das kostenlose Wordpress-Plugin “Spam Karma 2″:

    http://unknowngenius.com/blog/wordpress/spam-karma/

    Standard-Einstellungen (”Strenge: Normal”) reicht aus und mit Spam ist nix mehr. Filtert bei Rollenspiel-Blog.de jeden Tag zwischen 20 und 50 Kommentar- und Trackback-Spams raus, noch kein einziger durchgeflutscht und noch nie einen guten Kommentar als Spam geflaggt.

  4. Mao-B Says:

    ich wusste ich hab irgendwas wichtiges vergessen ^^

    ich werd mich asap drum kümmern!

    besten gruss

    M

  5. AlexW Says:

    @JTK: Danke fuer den Tip!

    @Mao-B: Danke, grosser Webmaster!

  6. Mao-B Says:

    howdi!

    äch hob dän spämkarrma ünstalührt… irre mächtig das teil :-D

    not bad. schätze den werd ich auf den welten auch installieren…

  7. Harald Weber Says:

    Privatisierter Geheimdienst?

    Stellen wir uns das doch mal ganz kurz vor, wie für eine Geschichte …
    da gibt es also dieses global operierende Unternehmen, das Agenten und Informanten in jedem Land des Globus auf seiner Lohnliste hat und das dann natürlich auch nicht etwa exklusiv für ein Land arbeitet, sondern simultan für mehrere, die dann “Lizenzen” für Informationen zu verschiedenen Regionen erwerben müssen. Und sich dabei zugleich sicher sein können, daß im eigenen Apparat ebenfalls Agenten und Informanten des Lizenzgebers sitzen, die gegen sie arbeiten und die er ihnen auch nicht für “viel Geld!” von Hals schaffen wird …
    EIne unschöne Vorstellung, das.

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