Alex sieht: “Unleashed”
Da ich krank zuhause bin (Schüttelfrost, kalter Schweiss, Kopfdröhnen und leicht zitternde Knie), hab ich mal in die DVD-Sammlung geschaut, was ich noch nicht gesehen habe; mir ein Nest auf der Couch gebaut und mich als couch potato betätigt.
Gerade war das also “Unleashed”. Luc Besson, der’s geschrieben hat, hat’s mit der “Menschwerdung” von missbrauchten Aussenseitern. Deshalb liebe ich seine Filme.
“Unleashed” hat viel mit “Kettenhund” gemeinsam, nur könnte Mishko nu wirklich nicht viel mit Musik oder Kunst anfangen. Ich glaube schon, dass Mishko ne Menge Seele hat, und auch einen etwas krummen Sinn für Schönheit, wobei letzteres eigentlich nie viel Macht über ihn hatte. Mishko beeindruckt Kraft und Stärke.
Anyway. Jet Li spielt den Kämpfer eines Geldeintreibers, der, einmal “von der Kette gelassen” (sprichwörtlich) dessen Opfer/Gegner zu Brei schlägt. Die Kampfszenen sind klasse, Choreographie, usw. Meine Hormone kamen in dem Pit Fight ins Spiel, wenn Jet Li, AKA Danny, gegen einen Typen in Tarnhosen kämpfen muss.
Als Danny dann per Unfall bei der Familie eines Klavierstimmers landet, machen die ihn langsam, mit Gelduld und Wärme, wieder zu einem Menschen. Das Ganze spielt hier irgendwo in UK (Glasgow? Ich kann’s nicht einordnen, bin noch nicht lange genug hier), was witzig ist, wenn der Oberbösewicht (Bobn Hoskins) typisch britische Sachen sagt; ich hatte mit Amerika gerechnet, aber UK passt auch viel besser zum Film.
Der Film wurde hier sehr gemischt aufgenommen. Frei nach dem Motto: Sehr müde Story, gute Fights.
Mir ist er nahgegangen (inklusive Kloss im Hals). Aber gut, mir geht auch Red Skorpion immer noch nah. Ich finde ihn sauber gespielt, sauber gemacht, und durchaus anrührend (und ich werde mich dafür nicht entschuldigen).
Die fundamentale Botschaft, die bottom line, ist nämlich so hart wie wahr: Das Schlimme, was wir erleben, entmenschlicht uns, aber man hat die Wahl, sich an die Menschlichkeit zu klammern und in den Taten nicht zum “Tier” zu werden.
Und das ist, für mich, wichtiger und anrührender als boy meets girl.
Solche Stories sollen andere schreiben.
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December 12th, 2006 at 10:45 pm
I found “Unleashed” absolutely brilliant. I have a think for Jet Li, perhaps, but I really did have a major thing for his collar.
Ich meine, Kaempfer und mettalenes Halsband? Das ist doch wohl unuebertroffen.
Uebrigens solte es wohl in der Yay Glasgow sein, aber das ist totaler Quatsch. Die Wohnung war nie und nimmer in Grossbritannien. Camo-man agreed, but then who caes, when it comes down to it. I loved the film (and camo-man, who bought me the film, knowing I’d appreciate it’s beautiy of brutality)
December 13th, 2006 at 12:03 pm
True. I had it on the pile for a long while, fearing it would be godsawful. But it wasn’t.
I like slave warriors of all kinds. Maybe I should write somethign about the Marmelucks. I mean, that’s tragic: brough tup as a Christian, kidnapped, sold, trained to kill, then sent against Christians. Very nice. *dark grin*
Well, and I thought it can’t be Glasgow because I understood what they were saying.
And yes, the flat is “American imagines British housing”. Not true. Average British flat, however, has no space for a third person, let alone all the cameras or proper fighting. Loved the fight on the toilet.
Loved the camo guy with the tattoo. RAWR.