Weihnachten …

Mir ist immer noch nicht weihnachtlich zumute … aber wenigstens herrscht in diesem Haus jetzt die deutsche Sitte: Geschenke am 24.12., nicht 25.12.. Soll heissen, ich hab meine Geschenke ausgepackt, und Schatzi seine.

Dann haben wir uns über die letzten Tage eine BBC-Serie angesehen, die als Recherche-Material herhalten muss für das neue Buch, und habe angefangen mit einem Buch über die Spartaner. Erwähnte ich schon meine Faszination für Kriegergesellschaften?

Das neue Buch rumort gewaltig, die Motivationen kommen zusammen, ich arbeite mich langsam in den Charakter rein, und selbst wenn *diese* Idee schon jemand hatte, kann ich genug von dem Projekt retten, um was anderes damit zu machen. Ausserdem würde ich damit endlich den Sprung schaffen in ein Genre, das ich nicht erst grossartig erklären muss. Jeder weiss, was “historischer Roman” ist, und es kann nicht so schwer sein. Ich hab das schliesslich studiert - und käme damit (mit diesem Projekt speziell) “full circle” - an den Anfang zurück. Alles fing damit an, dahin zurückzukehren spricht mich an, weil Geschichte und Leben immer zyklisch ist.

Und mein Agent wird sich sicher freuen, wenn ich ihm das Exposee vor Neujahr zuschicke. Mal schauen, ob das klappt. Exposees brauchen immer 2-3 Wochen, andererseits habe ich im Kopf intensiv daran gearbeitet - und die Hälfte der Story steht und ist nichtmal von mir. *g*

Nun, das ist Weihnachten: viel schlafen, viel essen, nachdenken, und an einem Buch schreiben, ohne die lästige Arbeiterei dazwischen. Bisher rundum gelungen. Vielleicht sollte ich Familie anrufen … aber im Moment bin ich als Einsiedler sehr zufrieden.

Im Laufe des Tages (oder morgen) wollte ich Leseproben online stellen, und vielleicht verrate ich euch auch bei der Gelegenheit, welches Buch sowohl zu dem Militärporno, Fatimas Tränen und meiner Faszination für Afghanistan geführt hat.

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