Fatima - Endspiel

Ich bin im allerletzten Durchgang Fatima; dieses Buch zu überarbeiten gehört mittlerweile fest zu meinem Leben. Was werde ich tun, wenn ich das nicht mehr kann? Uhm. Vielleicht die Wohnung aufräumen … oder wieder mehr Sport treiben. Oder eine Rollenspielreihe herausgeben. *G*

Kathy hat mir gestern ein paar Andeutungen zum Cover gemacht, und ich freu mich drauf. Sie sagt, es wird “sehr blau”. Yay, blau. *g* Nicht, dass die Farbe irgendeine Bedeutung für das Buch hätte. *g*

Morgen mittag fliege ich nach Frankfurt, und mein Laptop (den ich “Tuareg” getauft habe - weil immer unterwegs, und “sleek”) ist voller Fatima, neuer Projekte, Projekte von Freunden, Ideen, Musik, und vielleicht nehme ich für die Langeweile im Hotelzimmer auch noch ne DVD mit. Oder zwei. Ich hasse Messen, das Getue und Gequatsche, das eigentlich niemanden interessiert. Aber da ist die Kohle - big business. Rollenspiel oder Literatur steth hinter Deos mit Aloe Vera und Weichspülern in “innovativen” Verpackungen zurück. Seit ich in dem Bereich arbeite, bin ich noch zynischer geworden - und das will was heissen. Naja. Ist ja nicht so, dass man daraus nicht mal ein Buch machen kann.

Im Moment diskutiere ich mit Schatzi angeregt (also “laut”) über Teil 3 “Feindesland/Kreuzzug”, und Schatzi will prompt die Nebenfigur Cesare zur Hauptfigur machen. Manchmal ist mir unbegreiflich, warum Schatzi *immer* die Figuren mag, die mir nur sympathisch sind, und die Figuren hasst, die ich liebe. Eifersucht? Für Voiata hat er jedenfalls nichts übrig, und für Flechette auch nicht. Er nennt sie die “Quoten-Frau”, was wirklich unfair ist.

Jedenfalls werde ich heute abend sicher bis spät in die Nacht arbeiten, was okay ist, ich hab heute lange geschlafen, und genug Kaffee im Haus. Samstag halt. Ist nicht der erste Samstag in der Richtung.

Jetzt hoffe ich nur, dass WORD mit den tausend Aenderungen klarkommt, dass ich mich nicht ablenken lasse, und dass mir für einige kritische Stellen schnell was Gutes einfällt. Ausserdem muss ich an ein paar Stellen das Wort “Feindesland” rausnehmen - das war für den Fall, dass das Buch dann auch so heisst. Jetzt brauche ich’s eher nicht mehr, um einen Bezug zum Titel zu haben.

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2 Comments on “Fatima - Endspiel”

  1. Indigo Says:

    Hiho,

    ich bin schon neugierig was du dir da ausgedacht hast und tröste dich… Partner sind zum plotten anscheinend meistens ne Katastrophe… ich trau mich nie, meinem ne Idee zu erklären, weil er immer nach meinem erste halben Satz sagt “Klingt Scheiße…” oder “Völliger Mist…”
    Das demoralisiert nur ein klitzekleines bisschen und außerdem hab ich dann keine Lust mehr zu gar nix und bin beleidigt… *g*
    Deswegen halte ich ihn schön weit weg von den Dingen, die mir wirklich gut gefallen. Zum Glück liest er nicht gerne und hört nur Hörbücher. Mein NoWirMo-Baby hat er noch nicht einmal gelesen…vermutlich ist das mein Glück, sonst wäre ich nie über Kapitel 0,5 hinaus gekommen, sondern hätte mich wimmernd in der Ecke verkrochen…
    Btw wimmernd…mein Baby schläft und ich beneide dich glühend um Schreibnächte. Ich hab nur Schreinächte…aber dafür kann sie auch ganz goldig sein ab und zu…

    Viel Spaß beim plotten

    Indigo

  2. AlexW Says:

    *g* Ja. Partner sind richtige Literaturverhinderer… :) Und - schick mir, was du hast. Nach all deiner harten Arbeit muss ich mich “revanchieren”. :)

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