Stranger than Fiction
Bei meinem kurzen Aufenthalt in Deutschland habe ich auch “Schräger als Fiktion” (“Stranger than Fiction”) gesehen. Es geht um einen Hauptcharakter in einem Buch, der mitbekommt, dass er fiktional ist und dass seine Autorin ihn bald umbringen will. Er versucht, das zu verhindern.
Der Film macht besonders viel Spass, wenn man selbst Autor ist. Denn - so isses. Die Figuren kriegen zwar nicht unbedingt mit, dass sie jemandes Erfindung sind - meine denken, sie existieren unabhängig, aber ansonsten ist da viel Wahres über den kreativen Prozess drin. Die Gewissensnöte, die Existenz als Einsiedler, und der Drogenmissbrauch - Zigaretten im Film, hier eher Schokolade und der gelegentliche Wodka.
Lohnt sich.
Ich mache gerade eine Minute Pause, um einen Tee zu trinken, höre während der Arbeit Radio Rivendell, schmeisse die Waschmaschine an, und mache mich dann an Kapitel 12 bis Ende vor-vorletzte Überarbeitung (Sätze entschwurbeln). Wenn ich die fertig habe, kommt die vorletzte Überarbeitung (Einbauen der Anmerkungen der Stil-Fachfrau), und überarbeite die Action-Szenen hoffentlich morgen. Das sind nur ca 50-60 Seiten, das sollte dann nicht mehr so dermassen viel Aufwand sein.
Eigentlich bin ich im Zeitplan zurück, deshalb rasch meinen Tee holen und weiterarbeiten.
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