Mit den Fingernägeln durchziehen …
Die Endphase eines Buches ist immer brettharte Arbeit. Man kann’s nicht mehr sehen, vor allem sieht man auch seine Fehler und Probleme nicht mehr, aber man will’s irgendwie doch schaffen.
Ich bin vorhin um 9:30 nach 7 Stunden Schlaf aufgestanden, hab Milch geholt für einen Kaffee, gerade ein Stück Käse gegessen (der Kühlschrank ist komplett leer), Kaffee gemacht, und sitze jetzt an den Action-Szenen in Kapitel 8, 10, 12, 15, 16 und 19.
Danach muss ich das gesamte Manuskript nochmal auf Leerstellen und “irgend”-Wörter checken, dann geht das Baby raus. Und ich muss immer noch das Glossar fertigmachen. Das sollte Montag, vielleicht Dienstag dann passen. Bitte.
Wir sind in dem Stadium, in dem das ganze nur noch mit Willenkraft zu machen ist. Ich hab ja schon einige Bücher hinter mir, aber gegen Fatima war der Kettenhund ein Spaziergang. Das einzige, das mental anstrengender war, war das Rabengeflüster, aber da hat Heike den Löwenanteil gemacht.
Heute abend möchte ich gern ein bisschen gemütlich schreiben & abhängen. Und eine Badewanne wird auch involviert sein.
Aber ich kann sie schon wieder spüren, die Fortsetzung, und Voiatas Spin-Off. Der Bursche möchte gern eins seiner Abenteuer (oder zwei) erzählen. Als warte die ganze Welt nur darauf, dass dieser Adler-Schamane wieder aktiv wird.
Mal schauen. Dafür müsste ich mir nochmal einiges anlesen.
Anyway, back to work. Es wird so schon sehr knapp …
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February 18th, 2007 at 1:26 pm
Du schaffst das und es wird prima werden. Ehrenwort!
Ich hatte diese Nacht nur 3 Stunden Schlaf, also… du hast nen echten Vorteil
Klingt als hättest du dir ne Menge Schreiberei vorgenommen für die Zukunft. Ich wette du hast doch ne Zeitmaschine irgendwo…
Go, go, go!
IndigGo