Okay, also drei

… oder besser, vier. Vier ist die Zahl der Romane an denen ich gerade arbeite. Ich hoffe, das wird sich noch reduzieren. Gestern habe ich etliche Stunden damit zugebracht, zu versuchen an meinem Familienepos weiterzuarbeiten.

Ohne Erfolg.

Dann habe ich mir angeschaut, was ich für das Mittelalter-Teil zusammen habe.

Auch kein Erfolg.

Dann hatte ich plötzlich, gegen Abend, das dringende Bedürfnis, zu schreiben. Und kaum öffnet sich das Dokument, geht’s los. Ich hatte bisher nur einen Absatz, jetzt habe ich ein Kapitel. Und das war Kreuzzug/Feindesland (den Namen setze ich erst fest, wenn ich weiss, wie’s wirklich heisst). Ich hatte das Buch im Januar geplottet, und eigentlich erstmal auf die lange Bank geschoben, weil ich die anderen Bücher erst schreiben wollte … aber offenbar wehrt es sich und will jetzt raus.

Mit meinem nicht-kommerziellen Soldaten-Ding sind das vier Bücher, die ich verschiedenen Stadien in meinem Kopf Amok laufen, dazu kommen einige Aufgaben für Fading Suns, und gleichzeitig muss ich lachen, wenn ich an die alte Angst denke, dass ich irgendwann keine Bücher in meinem Kopf haben werde. Wie jedesmal, wenn ich ein Buch abschliesse, und denke, das war’s, das war jetzt das letzte, das jemals etwas in mir berühren wird.

Tja. Sieht aus, als stünde ich erst am Anfang.

Jetzt schaue ich, dass ich das Kapitel abschliesse. Und dann schaue ich, ob ich ein Kapitel meines Familiendramas zusammenkriege. Nebenbei massig Hustensaft und Hustenbonbons. Ich belle.

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