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	<title>Comments on: Emotional durch</title>
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	<description>Reiseberichte aus der Realität</description>
	<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 12:40:31 +0000</pubDate>
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		<title>By: AlexW</title>
		<link>http://alexwichert.com/2008/02/21/emotional-durch/#comment-14286</link>
		<dc:creator>AlexW</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 23:03:23 +0000</pubDate>
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		<description>@All: Danke fuer den Zuspruch - und die geteilten Erfahrungen ... hat sich immer noch nicht viel geaendert, aber zumindest kann ich wieder ans Schreiben denke, ohne, dass es mir total abstrus vorkommt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@All: Danke fuer den Zuspruch - und die geteilten Erfahrungen &#8230; hat sich immer noch nicht viel geaendert, aber zumindest kann ich wieder ans Schreiben denke, ohne, dass es mir total abstrus vorkommt&#8230;</p>
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	<item>
		<title>By: Susanne</title>
		<link>http://alexwichert.com/2008/02/21/emotional-durch/#comment-13918</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 13:34:38 +0000</pubDate>
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		<description>Oh Mann, Mann - was soll ich sagen? Ich quäl mich seit fast zwei Monaten oder noch länger durch genau diese Phase ... bloß mit dem fiesen Unterschied, dass ich einen stramm näherrückenden Abgabetermin habe. Könnt ihr euch das Gefühl vorstellen, mit irgendwie toten Protagonisten sich Tag für Tag, Zeile für Zeile weiterquälen zu müssen? (Manchmal zuckt dann die Truppe ein bisschen, ich schöpfe wieder Hoffnung - und am nächsten Tag liegen sie wieder leichenblass rum und ich kenn keine von den Leichen ...)
Urlaub wäre gut - aber statt dessen hab ich Handwerker. *Jammer*
Es ist aber durchaus eine Erleichterung zu sehen, dass nicht nur ich unter diesen Phasen leide ... ich dachte schon, bei mir wäre was kaputt. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh Mann, Mann - was soll ich sagen? Ich quäl mich seit fast zwei Monaten oder noch länger durch genau diese Phase &#8230; bloß mit dem fiesen Unterschied, dass ich einen stramm näherrückenden Abgabetermin habe. Könnt ihr euch das Gefühl vorstellen, mit irgendwie toten Protagonisten sich Tag für Tag, Zeile für Zeile weiterquälen zu müssen? (Manchmal zuckt dann die Truppe ein bisschen, ich schöpfe wieder Hoffnung - und am nächsten Tag liegen sie wieder leichenblass rum und ich kenn keine von den Leichen &#8230;)<br />
Urlaub wäre gut - aber statt dessen hab ich Handwerker. *Jammer*<br />
Es ist aber durchaus eine Erleichterung zu sehen, dass nicht nur ich unter diesen Phasen leide &#8230; ich dachte schon, bei mir wäre was kaputt. <img src='http://alexwichert.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Sebastian Keller</title>
		<link>http://alexwichert.com/2008/02/21/emotional-durch/#comment-13778</link>
		<dc:creator>Sebastian Keller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 09:02:45 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo!

Ich glaube ich hatte auch das Beitrag-verschwindet-im-Orkus-Problem. Im Kontrollfeld unten sind auch immer die selben Ziffern und Buchstaben aufgetaucht.

Mein Vorschlag: Jag die Charaktäre zum Teufel, zumindest für eine Weile. Ich glaube es ist schlimmer gar nicht zu schreiben, als vermeintlich "sinnlos" zu schreiben. Mach was neues, mach was altes, mach was total dämliches, das men keinem Menschen zeigen kann. Schreib in Wasser, schreib mit Feuer, schreib auf Luft, aber schreib.

Wenn Deine Charaktere sehen, dass Du auch ohne sie weiter machst werden sie es früher oder später mit der Angst zu tun bekommen und winselnd zu Dir zurückgekrochen kommen. Garantiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Ich glaube ich hatte auch das Beitrag-verschwindet-im-Orkus-Problem. Im Kontrollfeld unten sind auch immer die selben Ziffern und Buchstaben aufgetaucht.</p>
<p>Mein Vorschlag: Jag die Charaktäre zum Teufel, zumindest für eine Weile. Ich glaube es ist schlimmer gar nicht zu schreiben, als vermeintlich &#8220;sinnlos&#8221; zu schreiben. Mach was neues, mach was altes, mach was total dämliches, das men keinem Menschen zeigen kann. Schreib in Wasser, schreib mit Feuer, schreib auf Luft, aber schreib.</p>
<p>Wenn Deine Charaktere sehen, dass Du auch ohne sie weiter machst werden sie es früher oder später mit der Angst zu tun bekommen und winselnd zu Dir zurückgekrochen kommen. Garantiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Thomas Michalski</title>
		<link>http://alexwichert.com/2008/02/21/emotional-durch/#comment-13770</link>
		<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 18:05:54 +0000</pubDate>
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		<description>Hi :-)
Ist eigentlich nicht meine Art, Blogeinträge weit zu kommentieren und persönliche Postings zumeist aus prinzipiellem Willen zur Distanz ohnehin nicht, aber da ich mich nicht zuletzt in einigen deiner Worte ziemlich wiederfand: Ich wäre nicht zu voreilig mit der Herausgabe der angefangenen Texte.
Ich hatte vor einer Weile eine vergleichbare Durstphase und "in mir leben keine Charaktere mehr" ist die vielleicht erste Metapher, der ich bereit wäre zuzustimmen. Aber gib der Sache einfach mal was Zeit.
Hatte bisweilen auch so meine Zweifel, aber diese Phase ging auch vorbei und ein Aufwärtstrend kam daher ... schau einfach mal. Aber es wäre umgekehrt schade, Fragmente zu veröffentlichen, nur um nachher zu bedauern, wahlweise fragmentarisch bereits bekannte Arbeit unter ganz komischer Erwartungshaltung doch noch veröffentlichen zu wollen oder aber die Projekte dann doch ad acta zu legen, weil der erste Schub doch raus ist.

Sah mich gerade irgendwie motiviert, das loszuwerden ... hoffe das geht jetzt nicht zu nahe oder so, aber wie gesagt ... kam bekannt vor, wollte teilen.


Viele Grüße,
Thomas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi <img src='http://alexwichert.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Ist eigentlich nicht meine Art, Blogeinträge weit zu kommentieren und persönliche Postings zumeist aus prinzipiellem Willen zur Distanz ohnehin nicht, aber da ich mich nicht zuletzt in einigen deiner Worte ziemlich wiederfand: Ich wäre nicht zu voreilig mit der Herausgabe der angefangenen Texte.<br />
Ich hatte vor einer Weile eine vergleichbare Durstphase und &#8220;in mir leben keine Charaktere mehr&#8221; ist die vielleicht erste Metapher, der ich bereit wäre zuzustimmen. Aber gib der Sache einfach mal was Zeit.<br />
Hatte bisweilen auch so meine Zweifel, aber diese Phase ging auch vorbei und ein Aufwärtstrend kam daher &#8230; schau einfach mal. Aber es wäre umgekehrt schade, Fragmente zu veröffentlichen, nur um nachher zu bedauern, wahlweise fragmentarisch bereits bekannte Arbeit unter ganz komischer Erwartungshaltung doch noch veröffentlichen zu wollen oder aber die Projekte dann doch ad acta zu legen, weil der erste Schub doch raus ist.</p>
<p>Sah mich gerade irgendwie motiviert, das loszuwerden &#8230; hoffe das geht jetzt nicht zu nahe oder so, aber wie gesagt &#8230; kam bekannt vor, wollte teilen.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Thomas</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Oliver Brünnler</title>
		<link>http://alexwichert.com/2008/02/21/emotional-durch/#comment-13760</link>
		<dc:creator>Oliver Brünnler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 08:41:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://alexwichert.com/2008/02/21/emotional-durch/#comment-13760</guid>
		<description>OK, der Eintrag ist im Orkus verschwunden, also nochmal:
Kopf Hoch Alex, das wird wieder! Ich kenne das auch. Manchmal kommt man in eine Phase, da bleiben die Stimmen im Kopf stumm, die Protagonisten sind wie Zombies im Kopf. Man ruft sie verzweifelt, aber keine Antwort kommt. Man zwingt sich zu schreiben, weil man unbedingt will und alles was man unter Mühen aus sich herausquetscht ist Mist, oder lebloses Zeugs, das nicht berührt. Man fragt sich ob man überhaupt noch schreiben kann, fragt ob man überhaupt noch schreiben soll.
Woran das liegt? So genau weiß ich es auch nicht, zumindest nicht immer. In Phasen, in denen man viel um die Ohren hat, wo Job, andere Hobbys, Freunde usw. Zeit fressen, Zeit, die nötig ist, aber jegliche Kreativität für das Schreiben auffrisst. Man kommt dann in einem gewissen Flow, der einen mitreisst und in dem das Schreiben irgendwie keinen Platz zu haben scheint.
Andere Phasen saugen die Kreativität irgendwie für andere Dinge auf, als ob es nur einen begrenzten Pool davon gäbe und der ausgeschöpft würde, so dass fürs Schreiben nichts mehr übrig bleibt.
Und manchmal, wenn man davon Panik bekommt, es dann doch irgendwie erzwingen will ist alles irgendwie leer und tot.
Manchmal hilft es mir, wenn ich etwas anderes als die Protagonisten am leben erhalte, nämlich die Dinge drumherum. Die Atmosphäre, die einzelnen Situationen etc. Dann geht es auch mal trotzdem, aber auch nicht immer.
Irgendwann dachte ich mal es ginge nie mehr, aber es war nicht so. Der Funke kommt irgendwann zurück. Oft dann wenn ich bewusst aus dem täglichen, alles vereinnahmenden Flow ausbreche und Ruhe suche. Einfach ohne ans Schreiben zu denken Inseln schaffe um allem ein Schnippchen zu schlagen. Dann braucht es irgendwann nur einen Film, ein Lied, ein Buch und die Lust kommt zurück. Dann bricht ein Damm und es geht wieder eine Zeit lang. Hin und wieder trifft es mich dann aber auch unvermittelt in zeoten, in denen ich nicht schreiben kann, zeitlich gesehen. Dann ärgere ich mich und versuche den Funken zu retten, was oft nicht geht. Und oftmals betrifft der Funken dann nicht die laufenden Projekte, sondern was ganz neues, wie damals z.B. "Das Meer".
Auch wenn man "es" nicht immer "rufen" kann, z.B. durch darschellerische Versuche, ich habe gelernt dann es wieder kommt. Werf Deine Perlen daher bitte nicht vorschnell hin. Das wird wieder!
Manchmal glaube ich, das Schreiben ist wie eine Beziehung und man ist halt nicht immer verliebt. Ich denek aber noch lange nicht daran mich scheiden zu lassen und ich denke Du solltest das auch nicht, oder? ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OK, der Eintrag ist im Orkus verschwunden, also nochmal:<br />
Kopf Hoch Alex, das wird wieder! Ich kenne das auch. Manchmal kommt man in eine Phase, da bleiben die Stimmen im Kopf stumm, die Protagonisten sind wie Zombies im Kopf. Man ruft sie verzweifelt, aber keine Antwort kommt. Man zwingt sich zu schreiben, weil man unbedingt will und alles was man unter Mühen aus sich herausquetscht ist Mist, oder lebloses Zeugs, das nicht berührt. Man fragt sich ob man überhaupt noch schreiben kann, fragt ob man überhaupt noch schreiben soll.<br />
Woran das liegt? So genau weiß ich es auch nicht, zumindest nicht immer. In Phasen, in denen man viel um die Ohren hat, wo Job, andere Hobbys, Freunde usw. Zeit fressen, Zeit, die nötig ist, aber jegliche Kreativität für das Schreiben auffrisst. Man kommt dann in einem gewissen Flow, der einen mitreisst und in dem das Schreiben irgendwie keinen Platz zu haben scheint.<br />
Andere Phasen saugen die Kreativität irgendwie für andere Dinge auf, als ob es nur einen begrenzten Pool davon gäbe und der ausgeschöpft würde, so dass fürs Schreiben nichts mehr übrig bleibt.<br />
Und manchmal, wenn man davon Panik bekommt, es dann doch irgendwie erzwingen will ist alles irgendwie leer und tot.<br />
Manchmal hilft es mir, wenn ich etwas anderes als die Protagonisten am leben erhalte, nämlich die Dinge drumherum. Die Atmosphäre, die einzelnen Situationen etc. Dann geht es auch mal trotzdem, aber auch nicht immer.<br />
Irgendwann dachte ich mal es ginge nie mehr, aber es war nicht so. Der Funke kommt irgendwann zurück. Oft dann wenn ich bewusst aus dem täglichen, alles vereinnahmenden Flow ausbreche und Ruhe suche. Einfach ohne ans Schreiben zu denken Inseln schaffe um allem ein Schnippchen zu schlagen. Dann braucht es irgendwann nur einen Film, ein Lied, ein Buch und die Lust kommt zurück. Dann bricht ein Damm und es geht wieder eine Zeit lang. Hin und wieder trifft es mich dann aber auch unvermittelt in zeoten, in denen ich nicht schreiben kann, zeitlich gesehen. Dann ärgere ich mich und versuche den Funken zu retten, was oft nicht geht. Und oftmals betrifft der Funken dann nicht die laufenden Projekte, sondern was ganz neues, wie damals z.B. &#8220;Das Meer&#8221;.<br />
Auch wenn man &#8220;es&#8221; nicht immer &#8220;rufen&#8221; kann, z.B. durch darschellerische Versuche, ich habe gelernt dann es wieder kommt. Werf Deine Perlen daher bitte nicht vorschnell hin. Das wird wieder!<br />
Manchmal glaube ich, das Schreiben ist wie eine Beziehung und man ist halt nicht immer verliebt. Ich denek aber noch lange nicht daran mich scheiden zu lassen und ich denke Du solltest das auch nicht, oder? <img src='http://alexwichert.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
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