Konsole: Call of Duty 4

Ich habe in meinem Leben weit mehr Konsolenspiele gekauft als gespielt. Viele hab ich angespielt (”The Punisher”), halb gespielt (”Knights of the Old Republic”, alle Teile “Splinter Cell”) oder noch gar nicht gespielt (”Rapture”). Manchmal kam ich an ne knifflige Stelle und hab’s dann sein lassen (”Bioshock”). Andere Spiele zogen sich einfach ewig hin (”Assassin’s Creed”).

Definitiv fertig gespielt habe ich:

1. Deus Ex (meiner Meinung nach noch immer das beste Spiel ever)

2. Gears of War (Atmo einfach grandios)

Und seit Freitag nacht kommt Call of Duty 4 dazu. Ich mag meine Militaer-Shooter nicht zu technisch (Die Rainbow Six/Vegas/Whatever Reihe spricht mich im Moment nicht so an), aber der hatte das, “Style” wuerde ich das nennen, Atmosphaere, richtig gut konstruierte Level, Story und Charaktere auch weit ueberdurchschnittlich. Und es spielt halb im Nahen Osten und halb in Russland! (What’s not to love?)

Genau, dann haut man kraeftig auf die Ultra-Nationalisten drauf, mit reichlich Anleihen bei Tschtetschenen und anderen Separatisten, und dann passt das. Fuer mich besonders interessant, dass die Russen wieder als Feindbild taugen. Natuerlich “politisch korrekt”, es gibt also auch die “guten Russen”, die mit einem gemeinsam ins Feld ziehen, man rettet einen russischen Spion, all sowas. Landschaft, insbesondere der Ort bei Chernobyl - extrem stimmungsvoll, und die Sniper-Missionen genau was fuer mich.

Das entsprechende Online-Spiel gefaellt auch (man kann Spetsnaz spielen!), aber da tauge ich noch nichts, das muss ich noch ueben.

Zugegeben, alles auf niedrigster  Schwierigkeitsstufe, aber ich bin ziemlich schnell gefrustet, wenn ich irgendwo festhaenge. Jetzt bin ich gespannt auf Army of Two, das kann ich dann per “split screen” mit Schatzi gemeinsam spielen. Und die Trailer sehen sehr sehr cool aus (gut, haben sie bei Assassin’s Creed auch …).

Jedenfalls, was ein Spass fuer Klein Alex, und eine willkommene Ablenkung.

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