Und was sonst noch geschieht
Vor ein paar Tagen sind ein par Goodies angekommen. Seit Kamillo aus dem Tanelorn-Form mich auf Ayreon gebracht hat, hoere ich die mit grosser Freude - vor allem die aktuelle Doppel-Scheibe “01011001″. Ayreon koennte man am besten als “Space Metal/Rock” bezeichnen, viel Synthisizer, ein bisschen, als haette man den “Pudel-Rock” der Achtziger ins neue Jahrtausend gebeamt. Ich liebe es.
Vor allem zum Fading Suns-Schreiben sehr gut geeignet. Was ich im Moment tue. Wenn ich schon keine Charaktere schreiben kann, kann ich wenigstens Hintergrundbaende schreiben - und “Prisoners & Exiles” will ja irgendwann auch mal fertig werden, wenn das auch noch lange hin ist. Ich befasse mich also gerade mit Strafen und Rechtssystemen unter den Sterbenden Sonnen.
Dann ist die neue Scheibe von Abney Park fast erhaeltlich. Die Goth-Rocker haben mein Geld heute verdient, jetzt warte ich darauf, dass es die neue Scheibe ueber den Teich schafft.
Auch in kommerzieller Hinsicht ist Abney Park spannend, weil ich weiss, dass meine 15 Dollar direkt der Band zugute kommen - es gibt keine Zwischenhaendler, kein Plattenlabel, obwohl sie mittlerweile sicher die Groesse haben, um ein Label auf sich aufmerksam gemacht zu haben. Das ist insbesondere deshalb interessant, weil RedBrick ganz aehnlich funktioniert, wenn auch die Rollenspiel-Nische sicher viel kleiner ist als die Goth-Nische.
Als Autor kann ich von dem Modell nichts uebernehmen. Die Buecher, die ich bisher geschrieben habe, kann ich nicht selbst vermarkten, weil da “intellectual property” anderer Leute drin ist. Ich koennte zwar DSA- und Shadowrun-Stories frei ins Netz stellen, allerdings nicht die, die ich verkauft habe (und die damit dem Verlag gehoeren) und wenn ich die Copyrights verwende, duerfte ich damit kein Geld verdienen, sonst waere da eine Klage anhaengig - macht auch Sinn, der Eigentuemer der “intellectual properties” von DSA und Shadowrun will Lizenzgebuehren haben.
Mal schauen, was passiert, wenn ich “eigene” Sachen schreibe. Dann kann ich mir ueber solche Methoden nochmal Gedanken machen. Im Moment finde ich’s gut, dass das Internet zumindest diese Modelle erlaubt - und eine viel bessere Kommunikation zwischen Autor und Leser ermoeglicht.
Und im Moment haette ich ohnehin nichts anzubieten. Ich bin leer, wenn auch vielleicht etwas positiver gestimmt, weil ich den Druck rausgenommen habe. Ich muss nicht mehr schreiben, im Moment erlaube ich mir, nicht zu schreiben. Und wenn das ein paar Monate andauert, oder auch ein Jahr, okay, was soll’s?
Ich lese gerade auch wieder Buecher - “Elfenzorn” von Susanne Gerdom, einer langjaehrigen Autorenfreundin. Ein Urteil habe ich noch nicht, ich hab auch noch gut 100 Seiten vor mir. Sicher ist jedenfalls, dass men Lieblingsbuch von ihr es immer noch nicht in Papierform geschafft hat. Das war auch das erste, was ich ueberhapt je von ihr gelesen habe. Ich kann mich nicht mehr an den Titel erinnern (ich hab’s nicht so mit Titeln, oder Susanne hatte selbst noch keinen) - ich meine, es waere “Nummer Fuenf” gewesen. (Seine Projekt durchzunummerieren hat was - irgendwie was Optimistisches, Produktives, finde ich).
Und wenn Iris Kammerer im Maerz ihre Abgabe hat, dann kann’s nicht mehr lange dauern, bis wieder ein gutes Buch auf den Markt kommt. Bis dahin hab ich dann auch den Pfaffenkoenig komplett gelesen - der liegt angelesen auf dem Stapel. Ich lese ja nicht, wenn ich gerade selbst schreibe, und ich glaube, da ist mir die Fatima in die Quere gekommen.
Nicht zu schreiben heisst auch, endlich die Buecherstapel zu dezimieren, die in der Zwischenzeit epische Proportionen angenommen haben. Es hat auch sein Gutes.
Explore posts in the same categories: Fading Suns, Musik
February 27th, 2008 at 3:28 pm
Hi Liebes!
Du erinnerst dich vollkommen richtig: “Nummer fünf” war der vorläufige Titel, weil ich noch keinen hatte. (Ralf dürfte ihn auch noch unter dem Etikett kennen …) Inzwischen habe ich es mal provisorisch “Aquaphobie” genannt - und egal, wem ich es in die Hand drücke, alle sagen das gleiche wie du. :-\ Wat willste machen … (Es ist übrigens auch _mein_ Lieblingsbuch von mir!)
Have a nice day!
March 22nd, 2008 at 1:05 am
Hast du immer noch keine Aussicht, das Ding mal gedruckt zu sehen? Ich haette es *so* gern … *schmoll*