Schreibfront

Nachdem die Punisher-Story fertig geworden ist (samt einer “freischwebenden Szene”, die dazugehoert), habe ich mich an eine Story gemacht, die ich bei einer Charity-Auktion versteigert habe - fuer 50 U$ 1.000 bis 5.000 Woerter nach Vorgabe. Die Vorgabe ist jetzt, fast 6.000 Woerter spaeter, halb erfuellt, aber wir werden wohl noch wenigstens 3.000 Woerter brauchen. Auch das ist eine Co-Produktion; sich mit einem anderen Autoren zusammenzutun hat einen ganz besonderen Reiz, und in dem Fall ist mein Co-Autor der Lawrence-Kenner (enorm praktisch). Die Story selbst ist in einem etwas altertuemelnden Stil geschrieben, der sich massiv von dem unterscheidet, wie ich sonst schreibe, und ich schreibe den ersten arabischen Charakter meiner Karriere.

Dabei habe ich es mit der Recherche, wieder mal, recht ernst genommen und mir von T. E. Lawrence “Seven Pillars of Wisdom” samt einer Biographie zu Lawrence besorgt. Beides habe ich erst angefangen - ich brauchte das Wissen nicht fuer die Story, es war mehr ein Impuls, der mich zu Amazon brachte, aber bisher ist Seven Pillars of Wisdom ein Knaller.

Gleichzeitig haben Cliff und ich mit dem Nicaragua-Projekt angefangen, zu dem die Recherche parallel laeuft. Soll heissen, ich schreibe und lese parallel ueber das, was ich da schreibe, und wenn mir ein Widerspruch begegnet, dann gehe ich zurueck und klaere das Problem. Das ist fuer mich die optimale Arbeitsweise, da ich, wenn ich nicht parallel schreibe, nie “ausrecherchiert” habe, und daran sind mir schon mehrere Projekte verreckt. Ein Exposee zur Vorlage beim Verlag haben wir auch, ich muss jetzt nur das erste Kapitel abschliessen, damit Cliff mit Kapitel 2 loslegen kann. Das ist im wesentlichen der Plan fuer heute, ausser Fitness-Studio, eventuell Shoppen, wenn ich mich aufraffen kann.

Anonsten habe ich eine Ausschreibung fuer englisch-sprachige Militaerromane entdeckt, auf die ich mich wohl einlassen werde. Die wesentliche Frage ist: Wann und Wo? Es gibt ein paar faszinierende Konflikte auf der Welt und in der Vergangenheit, als Historiker bin ich da weitgehend ungebunden. Selbst wenn das Buch ueber den “Winterkrieg” lockt, so wuerde mir das zuviel Recherche-Aufwand; denn ueber den weiss ich wirklich nur das, was in der Wikipedia steht.

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2 Comments on “Schreibfront”

  1. Sarno Terakdjan Says:

    Hmmmm. Ich nehme mal an, die Ausschreiber wünschen sich dann auch eine englischsprachige Militäreinheit in der tragenden Rolle, und der Einsatz in einem der vielen Kriege überall auf dem Globus ist sicher auch aufregender als ein Monat Besatzungsdienst im Deutschland des Jahres 1966 …?

  2. AlexW Says:

    Vermutlich. :)

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