Archive for the 'Herumweinen' Category

Fremder in einem fremden Land

Saturday, September 13th, 2008

Ich bin seit Montag aus Deutschland zurueck. Ich bin letzte Woche Donnerstag abends hingeflogen, wurde dann von einem lieben Freund am Flughafen abgeholt und nach Duesseldorf gefahren. Freitag war ich in einem Fitness-Studio hinter dem Duesseldorfer Bahnhof trainieren und amusierte mich ueber die ca 16jaehrigen Tuerken-Jungs, die meinen, dass man die Kurzhantel fuer den Bizeps […]

Kreative Selbstverteidigung

Saturday, August 16th, 2008

Gestern habe ich eine (weitere) Bekannte aus meinem Leben entfernt. Wobei - sich in Foren zu begegnen und auf SKYPE zu chatten ja noch nicht das reale Leben ist. In einer Forendiskussion warf sie mir vor, alle meine Charaktere seien gleich und Mary Sues - also reine Abziehbilder meiner eigenen Wuensche:
Mary Sue, sometimes shortened simply […]

Alex liest: The Midnight Disease

Saturday, June 14th, 2008

Ich lese viel und gern ueber’s Schreiben. Das letzte war von Alice W Flaherty: “The Mightnight Disease”, hier auf Englisch. Und hier die deutsche Uebersetzung vom Autorenhausverlag: “Die Mitternachtskrankheit”.
Ich hatte die deutsche Fassung im Buchladen gesehen und in der Hand, aber knapp 20 EUR waren mir dann doch zuviel Geld, und Uebersetzungen vermeide ich generell […]

Goethes Schreibblockade

Saturday, March 22nd, 2008

Habe gerade in einem befreundeten Blog (was ein Ausdruck) ein Gedicht gefunden, wo Goethe ueber seine Schreibblockade zum “Faust” schreibt:
 
Johann Wolfgang von Goethe: Zueignung
(aus: “Faust”)
Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten!
Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt.
Versuch ich wohl euch diesmal festzuhalten?
Fühl ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt?
Ihr drängt euch zu! nun gut, so […]

Keine Schreib-Maschine

Saturday, March 8th, 2008

Ich weiss im Moment nicht einmal, wie es mir frueher gelungen ist, soviel zu schreiben. Oder gar, mich hinzusetzen und loszuschreiben. Nichts liegt mir im Moment ferner. Buecher machen ist nicht drin, der Gedanke allein zieht mich noch weiter runter. Pointless. Es fuehlt sich sinnlos an. Wofuer? Warum? Fuer wen? Fuer einen Verlag, der den […]

Ein leichtes Zucken

Saturday, March 1st, 2008

Ich vergleiche das “Abchecken” meiner Buchideen immer mit “anstubsen”. Ich stubse regelmaessig die halb-fertigen Buecher an, und schaue, ob sich irgendwas regt - will ich das schreiben, kann ich das schreiben, sehe ich Bilder, kommen Gefuehle & Eindruecke in mir hoch?
Heute hat seit Wochen wieder mal was gezuckt. Ausgerechnet eine Story, die sehr sehr alt […]

Emotional durch

Thursday, February 21st, 2008

Im Moment bin ich emotional vollkommen untauglich. Mir geht viel im Kopf rum, und dann wieder gar nichts.
Tatsache  ist, dass in mir im Moment keine Charaktere sind. Ich schreibe zwar ein bisschen an der Soldaten-Oper, aber da reagiere ich im Moment nur noch auf die Zuwuerfe meines Co-Autors. Selbst lebt in mir gar nichts.  Manchmal […]

Alex vs NHS - Klappe, die 2.

Saturday, January 26th, 2008

Montag war ich waehrend der Arbeitszeit im Krankenhaus, um mir Blut abnehmen zu lassen - checken auf Zucker, Eisenmangel, Schilddruese, was man halt so braucht. Fuer die Oper musste ich dann gut 3einhalb Stunden nacharbeiten. Freude. Aber dafuer Urlaub nehmen? Keine Chance!
Gestern beim Allgemeinmediziner angerufen, Werte “unauffaellig”.
Ich habe bei der Gelegenheit darum gebeten, dass man […]

Arbeit betäubt alles

Saturday, January 12th, 2008

Im Moment vergrabe ich mich in Arbeit. Bloss nicht denken. Ich muss das alles erstmal verdauen. Trotzdem habe ich Donnerstag einen Termin beim Arzt. Entweder hole ich mir da die Ueberweisung zum Psychiater, oder ich kuemmere mich um ein anderes meiner Gesundheitsprobleme - Schilddruese, oder Sinusitis.
Dienstag habe ich ein work lunch mit einem Klienten/Leser. Wird […]

Weihnachts-Hass

Wednesday, December 12th, 2007

Ich weiss nichtmal genau, woran es liegt. Aber ich hasse Weihnachten. Kann sein, dass es daran liegt, dass meine Familie es immer geschafft hat, das Familienfest” zur Peinlichkeit zu machen (Zitat meine Oma: “Haette es damals schon die Pille gegeben, waert ihr alle heute nicht hier.”), daran, dass meine Mutter schon so lange tot ist […]