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	<title>Alex Wichert</title>
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	<description>Reiseberichte aus der Realität</description>
	<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 12:00:34 +0000</pubDate>
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		<title>Produktivitaet</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 11:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AlexW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fading Suns]]></category>

		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin nie produktiv genug - ich schiebe immer einen Riesenberg Arbeit vor mir her und nicke freundlich, wenn mir jemand mehr Arbeit anbietet. 
Seit Freitag habe ich
- ein Textlein fuer Fading Suns redigiert
- ein Exposee kritisiert
- ein erstes Kapitel kritisiert (und abgeschossen - das war ein klassischer Fall von &#8220;ich musste mich erst 20 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nie produktiv genug - ich schiebe immer einen Riesenberg Arbeit vor mir her und nicke freundlich, wenn mir jemand mehr Arbeit anbietet. </p>
<p>Seit Freitag habe ich</p>
<p>- ein Textlein fuer Fading Suns redigiert<br />
- ein Exposee kritisiert<br />
- ein erstes Kapitel kritisiert (und abgeschossen - das war ein klassischer Fall von &#8220;ich musste mich erst 20 Seiten lang warmschreiben&#8221;)<br />
- ca 100+ Seiten eines Fantasy-Epos gelesen und durchkorrigiert, zu dem ich schon vor Jahren &#8220;ja, gib mal her&#8221; gesagt hatte - nur noch ca 250+ Seiten uebrig<br />
- Die Errata aufgestellt fuer Fading Suns 2nd Edition Revised<br />
- ein Problem fuer ein weiteres Buch geloest - ich werde vermutlich, wenn Cliff zusagt, ueber die Sandinista in Nicaragua schreiben. Mal schauen. Guerillas gegen die Amerikaner? Passt!<br />
- gut und gern 20-30 Seiten eines Spass-Projektes geschrieben habe, das Marvel vermutlich zum Weinen bringen wuerde. Aber sowohl Iron Man als auch der Punisher sind einfach sexy &#8230; ahem. </p>
<p>Und trotzdem nagt da staendig das Gefuehl &#8220;nicht genug zu arbeiten&#8221;, bzw nicht genug zu schaffen. Andere Leute haengen vor der Glotze, und ich arbeite nie genug. Jetzt weiss ich, von wem Sebastiano seinen Arbeitsalkoholismus hat - und Voiata seinen Ehrgeiz.<br />
<em><br />
Speaking of Voiata</em> &#8230; der Mann ist nicht tot. Im Gegenteil - irgendwie hockt er in meiner inneren Seelenlandschaft auf der Nelson-Statue am Trafalgar Square und betrachtet alles aus golden Augen. Die Tauben lassen ihn da oben in Ruhe. Und man kann die Themse sehen, und Buckingham Palace. </p>
<p>Ich jedenfalls verziehe mich mal ins Fitness-Studio. Heute sind Arme, Ruecken und Bauch faellig, obwohl&#8217;s mir nicht so dolle geht, aber erfahrungsgemaess wird alles besser, sobald die Endorphine kommen.</p>
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		<title>Werbeunterbrechung</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 09:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AlexW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schwulenstory, ueber die ich vor einer Weile schrieb, hat jetzt Gestalt angenommen - das Lektorat ist fertig, das Buch steht auf Amazon.
Ich wurde vom eigentlichen Herausgeber (Cliff Morten) angeschrieben, eine Geschichte beizusteuern. Cliff hatte meine Soldatenoper entdeckt und auf der Basis kam dann der Kontakt zustande. Nachdem ich quasi aufgegeben hatte, im Gay-Bereich je [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schwulenstory, ueber die ich vor einer Weile schrieb, hat jetzt Gestalt angenommen - das Lektorat ist fertig, das Buch steht auf Amazon.</p>
<p>Ich wurde vom eigentlichen Herausgeber (Cliff Morten) angeschrieben, eine Geschichte beizusteuern. Cliff hatte meine Soldatenoper entdeckt und auf der Basis kam dann der Kontakt zustande. Nachdem ich quasi aufgegeben hatte, im Gay-Bereich je kommerziell zu veroeffentlichen, hat es jetzt durch die Hintertuer (pun intended) geklappt; Cliff hat mehrere Buecher mit Bruno Gmuender, Himmelsstuermer und Maennerschwarm gemacht - was im wesentlichen die drei grossen Namen sind, und Kontakte bestehen auch zum Querverlag, dem grossen Namen Nummer 4 in der deutschen Gay-Literatur.</p>
<p>Nach intensivem Email-Wechsel ist uns beiden auch klar, dass wir &#8220;miteinander koennen&#8221;, und im Moment nehme ich mir einen von Cliffs Romanentwuerfen vor, der etwas von der Spur abgekommen ist. Ich habe genug Projekte vor die Wand gefahren, um hilfreich eingreifen zu koennen, wenn ein Roman nicht so will wie der Autor. Entsprechend bringen wir den Roman als Kooperation zuende, sobald mein Stress im Job und Cliffs Urlaub vorbei sind. Es kommt also mehr von mir in die Richtung.</p>
<p>Was die Anthologie angeht, bezieht sie sich stark auf die Soldatenoper, aber fast eher als Insiderwitz (ich baue fast immer Querverbindungen ein, daran habe ich Freude), aber ist auch &#8220;ohne&#8221; zu verstehen, sonst haetten sie die nicht genommen.</p>
<p>Die Kurzgeschichte weicht in Stil und Duktus von dem ab, was ich sonst mache; da der Rest der Anthologie schon stand und meine Geschichte sich nahtlos einfuegen sollte, habe ich meinen Stil angeglichen und mit denselben Figuren gearbeitet, mit denen die anderen Autoren gearbeitet haben. Das war tatsaechlich das Aufwendigste; in die Koepfe fremder Figuren reinzukommen.</p>
<p>Die Story heisst &#8220;Die Rasur&#8221; und wurde geschrieben von Aleksandr Voinov, was jetzt mein Porno-Pseudonym ist. Die Anthologie erscheint im Bruno Gmünder-Verlag in deren Porno-Reihe &#8220;Loverboys&#8221;. Die Daten:</p>
<p><strong>Herausgeber: Aiden Kell<br />
Titel: Loverboys 89: Jungs auf Entdeckungsreise<br />
ISBN-10: 3867871914<br />
ISBN-13: 978-3867871914</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Loverboys-89-Jungs-auf-Entdeckungsreise/dp/3867871914/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1214730753&amp;sr=8-1">Das Buch erscheint im August, kann aber hier vorbestellt werden. </a></p>
<p>Ich hoffe, dass das ein guter Einstieg ist, mit etwas ein bisschen Geld zu verdienen, was ich ohnehin bisher &#8220;nebenbei&#8221; geschrieben habe. Es ist ausserdem eine (recht) kleine Auflage, koennte also mal Sammlerwert erhalten, falls ich reich und beruehmt werde - und fuer die Unerschrockenen wuerde ich&#8217;s auch signieren. <img src='http://alexwichert.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p>
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		</item>
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		<title>Krebs, der alte Bekannte</title>
		<link>http://alexwichert.com/2008/06/28/krebs-der-alte-bekannte/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 18:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AlexW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Monaten ist mein Grossvater gestorben - Pankreas-Krebs. Natuerlich bin ich zur Aufbahrung hingeflogen.
Vor einigen Tagen bekam ich den Anruf, dass bei meiner Grossmutter (ebenfalls muetterliche Seite) ein Hirntumor festgestellt wurde. Veraestelt, boesartig, inoperabel.
Meine Erinnerungen - und als Historiker lebe ich immer im Rueckblick - sind sehr zwiespaeltig, vieles davon werde ich erst aufschreiben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Monaten ist mein Grossvater gestorben - Pankreas-Krebs. Natuerlich bin ich zur Aufbahrung hingeflogen.<br />
Vor einigen Tagen bekam ich den Anruf, dass bei meiner Grossmutter (ebenfalls muetterliche Seite) ein Hirntumor festgestellt wurde. Veraestelt, boesartig, inoperabel.<br />
Meine Erinnerungen - und als Historiker lebe ich immer im Rueckblick - sind sehr zwiespaeltig, vieles davon werde ich erst aufschreiben, wenn sie unter der Erde ist. Oder verschluesselt, wie immer, im Roman. Vielleicht reicht es, zu sagen, dass meine Oma eine der (vielen) Inspirationen hinter Voiatas Mutter ist. Sie kann nichts dafuer, dass sie ist, wie sie ist, aber dass sie so ist wie sie ist (und bald war), werde ich erinnern und werde ich schreiben.<br />
Natuerlich kommen kindliche/jugendliche Verletzungen dazu, Aussagen, ich sei &#8220;zu fett&#8221; (selbst ein laufender Kubikmeter), die Frage, wo ich denn alle meine Stories &#8220;abgeschrieben&#8221; haette, Vorwuerfe, ich wuerde Woerter verwenden, die&#8217;s gar nicht gibt und die keiner kennt (das konkrete Beispiel war &#8220;pflichtschuldig&#8221;), und ob ich Satanist sei nach einer &#8220;Lindenstrasse&#8221; Folge, bei der Rollenspieler wohl als Satanisten in Erscheinung getreten waren.<br />
Meine Oma war die Familienmatriarchin, die, um die ihre Toechter und Soehne kreisten, deren Meinung wichtig war, die ein Kind gegen das andere ausspielte. Von den drei erstgeborenen Enkeln war ich der Freak, waehrend meine Cousine und mein Cousin vollkommen akzeptiert waren. Sie hat in ihrem Leben ein halbes Dutzend Hunde zu Tode gefuettert (als letztes einen preisgekroenten Golden Retriever, dessen 15kg schweres Krebsgeschwuer in der Tonne gar nicht auffiel, bis der verzogene Koeter am Ende klaefflos entschlief), 12 Kinder geboren, von denen 8 erwachsen wurden und 7 noch leben. Mutterkreuz hat sie knapp verpasst, denn da waren die Nazis schon nicht mehr.</p>
<p>Da sie mich ablehnte habe ich mich auf ihre Machtspielchen nie eingelassen, aber ihre Kinder wollten verzweifelt geliebt werden. Die Frage ist, ob meine Grossmutter jemals jemanden ausser ihren Mann geliebt hat. Ich hatte immer den Eindruck, die Kinder seien &#8220;so passiert&#8221;, teil der ehelichen Pflichten. Die Mutterstute, die treu eines nach dem anderen wirft und sich dann nicht mehr wesentlich dafuer interessiert.</p>
<p>Andererseits. Ich erinnere mich an ihre Trauer, als ihr Mann starb, ihre kuehle, faltige Hand an meiner Wange, ich erinnere mich daran, dass sie finanziell einsprang, als mein Stipendium ausgelaufen war. Ich erinnere mich daran, dass sie gut kocht, die Lust am guten (teuren) Essen, eine gewisse Anpacker-Mentalitaet. Gleichzeitig der Materialismus, die Verschwendungssucht, der verzweifelte Versuch, sich zu profilieren. Rennbahn-Prominenz - eine kleine Celebrity in der Halb- und Pseudowelt des Pferdesports. Die mehrere Vermoegen durchgebracht hat, um ihren exorbitanten Lebensstil und die Gaeule ihres Ehemannes zu finanzieren. Deren wesentliches Sinnen und Trachten darauf ausgerichtet war, anderer Leute Kohle an sich zu bringen, Neid, Missgunst. Die fast schockiert war, als ich mit dem Diplomaten-Freund auflief: frei nach dem Motto, Alex ist zwar fett und haesslich, wo kommen die tollen Partner/Freunde her?<br />
Zum Teil wegen ihr war es das beste, was ich tun konnte, als ich mich aus Deutschland verabschiedet habe. Ich wollte die Geruechte, die Intrigen, die ueble Nachrede nicht mehr. Es war<br />
die beste Entscheidung meines Lebens.<br />
Aber: Wieder Krebs. Wieder der Tod. Wieder die Trauer der Familie. Wieder werde ich nicht mehr fuehlen als eine leise Wehmut ueber die Vergaenglichkeit und werde staunen ueber diese Fremden, mit denen ich blutsverwandt bin, diese schoenen, meist eher simpel gestrickten Menschen mit ihren Problemen und Kaempfen. Und danach, erloest, in den Flieger steigen und entkommen.<br />
Wenn ich sterbe, wird das eine stille Sache sein, still und leise, ein paar Freunde. Ich will nicht, dass man sich das Maul zerreisst, ich will nicht verurteilt, abgeurteilt und verspottet werden von Leuten, die mich gar nicht kennen.<br />
Irgendwo da ist ein Buch. Manchmal frage ich mich, ob ich danach tasten soll, aber da ist eine schreckliche Dunkelheit, und ich erwarte, auf sehr viele Zaehne und eiternde Wunden zu stossen.<br />
Und wem tue ich damit einen Gefallen?<br />
Jetzt gilt es zu planen, ein Bett zu finden, Urlaub zu buchen, Fluege klarmachen. Und dann wieder, Gesicht voran, meiner Vergangenheit zu begegnen.<br />
Dem primordialen Gewebe, aus dem meine Mutter entstieg.</p>
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		<title>Atari gegen die Pressefreiheit</title>
		<link>http://alexwichert.com/2008/06/22/atari-gegen-die-pressefreiheit/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 10:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AlexW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konsole]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Weirdness]]></category>

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		<description><![CDATA[Da muss man sich als Gelegenheitsrezensent an den Kopf fassen. Atari droht einem Spiele-Magazin und haut ihnen Rechtsanwalts-Schreiben um die Ohren, weil die das Spiel nicht in den Himmel loben. Krass. 
Meinungs- und Pressefreiheit? Ist Atari offenbar egal. In Norwegen dasselbe Spiel.
Und hier der aktuelle Stand. 
Eigentlich sollte man jetzt &#8220;Alone in the Dark&#8221; auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da muss man sich als Gelegenheitsrezensent an den Kopf fassen. <a href="http://www.4players.de/4players.php/kommentar/Spielkultur/1803943/58/index.html">Atari droht einem Spiele-Magazin und haut ihnen Rechtsanwalts-Schreiben um die Ohren, weil die das Spiel nicht in den Himmel loben. Krass. </a></p>
<p><a href="http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/PC-CDROM/4377/1803998/Atari.html">Meinungs- und Pressefreiheit? Ist Atari offenbar egal. In Norwegen dasselbe Spiel.</a></p>
<p><a href="http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/PC-CDROM/4377/1804198/Atari.html">Und hier der aktuelle Stand. </a></p>
<p>Eigentlich sollte man jetzt &#8220;Alone in the Dark&#8221; auf ebay oder bei Amazon Marketplaces (oder sonstwo) fuer ein paar Euro verramschen und das Spiel boykottieren. Sehr sehr unsympathisch, das.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Alex liest: The Midnight Disease</title>
		<link>http://alexwichert.com/2008/06/14/alex-liest-the-midnight-disease/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 12:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AlexW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Herumweinen]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lese viel und gern ueber&#8217;s Schreiben. Das letzte war von Alice W Flaherty: &#8220;The Mightnight Disease&#8221;, hier auf Englisch. Und hier die deutsche Uebersetzung vom Autorenhausverlag: &#8220;Die Mitternachtskrankheit&#8221;.
Ich hatte die deutsche Fassung im Buchladen gesehen und in der Hand, aber knapp 20 EUR waren mir dann doch zuviel Geld, und Uebersetzungen vermeide ich generell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese viel und gern ueber&#8217;s Schreiben. Das letzte war von Alice W Flaherty: <a href="http://www.amazon.co.uk/Midnight-Disease-Drive-Writers-Creative/dp/0618485414/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1213444369&amp;sr=8-1">&#8220;The Mightnight Disease&#8221;, hier auf Englisch</a>. Und hier die <a href="http://www.amazon.de/Die-Mitternachtskrankheit-Schriftsteller-Schreibrausch-Schreibblockade/dp/3932909399/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1213444249&amp;sr=8-1" target="_blank">deutsche Uebersetzung vom Autorenhausverlag: &#8220;Die Mitternachtskrankheit&#8221;</a>.</p>
<p>Ich hatte die deutsche Fassung im Buchladen gesehen und in der Hand, aber knapp 20 EUR waren mir dann doch zuviel Geld, und Uebersetzungen vermeide ich generell - die englischen Originale sind oft sprachlich besser, und mir kann&#8217;s ohnehin egal sein, welche Sprache ich lese. Naeher an den Autor heran kommt man, wenn man sich von der Seite der Original-Sprache naehert. Also habe ich mir das Buch dann auf Englisch fuer deutlich weniger Geld geholt - Wechselkurs wurde beruecksichtigt. Natuerlich muessen kleine Verlage zusehen, dass die Kalkulation aufgeht, von daher soll das kein Dissen des Autorenhaus-Verlages sein. Ich hab viel Geld bei denen gelassen, aber eben nur fuer deutsche Originale.</p>
<p>Alice W Flaherty ist Neurologin und Autorin. Sie befasst sich in dem Buch mit dem, womit wir Autoren schreiben - der grauen Masse in unseren Koepfen. Das graue Gewebe, das uns depressiv macht, Schreibblockaden beschert, in dem &#8220;Stimmen&#8221; wohnen, in denen Leute wie Voiata entstehen, das Gehirn, das uns nachts aus dem Bett treibt, um zu schreiben &#8230; Sie befasst sich dabei mit dem ganzen Komplex des Schreibens: Schreibdrang, Schreibzwang, Schreibblockade - und vergleicht diese mit Krankheiten wie Aphasie und Epilepsie, die teilweise aehnliche Symptome aufweisen (Blockaden, Depression, extreme Produktivitaet). Das ganze ist aufgelockert mit einigen Passagen aus den Werken bekannter Autoren, die ihre &#8220;Krankheitsbilder&#8221; sehr eloquent beschreiben, und ziemlich viel &#8220;Hintergrund&#8221; zur Autorin selbst.</p>
<p>Jedes Buch, das ein Autor uebers Schreiben schreibt, ist stark autobiographisch, natuerlich, das ist alles eigene Erfahrung. In diesem Fall ist es nicht anders. Flaherty erzaehlt viel aus ihrem eigenen Leben, und fuer mich zumindest werden Depressionen, chemisches Ungleichgewicht im Kopf und Epilepsie fuer immer mit den Zwillingen der Autorin verbunden bleiben, die kurz nach der Geburt verstorben sind. Man muesste das Buch also eigentlich &#8220;Schreib-Biographie einer Neurologin&#8221; nennen, denn wir erfahren wenigstens soviel ueber die Autorin wie ueber die Krankheiten.</p>
<p>Definitive Antworten gibt es auch nicht. Nur, dass Krankheiten wie Aphasie und Schizophrenie teilweise der &#8220;normalen&#8221; Schreiber-Existenz aehnlich sind. Dass das Schreiben eine neurologische Grundlage hat. Dass der Schreibprozess auch &#8220;mechanisch&#8221; ist, was mit Botenstoffen und elektrischen Impulsen zu tun hat und nicht nur mit dem &#8220;Ich&#8221;, sondern auch mit Neuronen, der grauen Masse, und allem, was da, auf der Ebene des reinen Tiers, schief gehen kann.</p>
<p>Das war interessant, spannend zu lesen, trotz toter Zwillinge und biographischer Elemente. Ich sage trotz, denn so extrem spannend finde ich Frau Flaherty als Person nicht, dass ich ihre Lebensgeschichte oder ihre toten Zwillinge unbedingt brauche. Ich denke, der Verlag hat vermutlich gesagt, sie darf kein Fachbuch schreiben, &#8220;lassen Sie&#8217;s mehr MENSCHELN, Mrs Flaherty, Ihre LESERINNEN SIND FRAUEN, die WOLLEN ES GEMENSCHELT HABEN.&#8221;</p>
<p>Wenigstens hat sie uns Sex-Szenen erspart, die FRAUINNEN auch lesen wollen. <img src='http://alexwichert.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und so wurde gemenschelt, um das Publikum bei der Stange zu halten, denn wer will schon eine ganz ernsthafte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Schreib-Komplex?</p>
<p>Aeh, ich. Ich wuerde schrecklich gern so ein Buch lesen, ein wissenschaftliches, mit sauberer Methode und so. Aber das will die Masse nicht lesen, also wurde gemenschelt - fuer die Auflage. Fuer ein Publikum, dem schon ein paar Zahlen und die eine oder andere Statistik zu viel sind.</p>
<p>Wenn ich jetzt die toten Zwillinge aus dem Kopf kriegen koennte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Und noch eine Deadline geschafft</title>
		<link>http://alexwichert.com/2008/06/14/und-noch-eine-deadline-geschafft/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 11:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AlexW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Job]]></category>

		<category><![CDATA[Lesbian/Gay/Bisexual/Trans]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Job is extrem zyklisch. Ca drei Wochen im Monat bin ich gut beschaeftigt, eine Woche bis ca zehn Tage ist dann Stress und Konzentration pur. Erschwerend kommt hinzu, dass mein Arbeitsbereich (Deutschland, Oesterreich und die Schweiz) immer aktiver werden - oder ich werde besser darin, die Info aufzutreiben. Jedenfalls wird mein Heft immer dicker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Job is extrem zyklisch. Ca drei Wochen im Monat bin ich gut beschaeftigt, eine Woche bis ca zehn Tage ist dann Stress und Konzentration pur. Erschwerend kommt hinzu, dass mein Arbeitsbereich (Deutschland, Oesterreich und die Schweiz) immer aktiver werden - oder ich werde besser darin, die Info aufzutreiben. Jedenfalls wird mein Heft immer dicker und dicker.</p>
<p>Im Moment bin ich gerade wieder in so einer Deadline-Phase. Montag soll&#8217;s vorbei sein - und ab gestern habe ich angefangen, die Arbeit zusammenzutragen, die notgedrungen seit einer Woche liegt, weil ich mich auf das Magazin konzentriere. Diesen Monat kommt noch eine weitere Publikation dazu: ein Heft &#8220;Analyse&#8221; zum Markt und was abgeht, dazu ein historischer Ueberblick ueber 10 Jahre &#8220;Maktentwicklung&#8221;. Ich rechne nicht damit, dass ich in den naechsten vier Wochen noch was anderes gebacken kriege als das.</p>
<p>Und ich ertappe mich, dass ich nach anderen Jobs suche. Nicht, weil ich meinen nicht liebe - im Gegenteil - aber in meinem Team bleibt niemand laenger als 2 Jahre, viele gehen frueher, die Kollegin, die als naechstes geht, war nur 6-7 Monate laenger als ich in dem Job. Mit anderen Worten: so langsam sollte ich mich umsehen, was geht. Und zu gehen scheint einiges.</p>
<p>Im Moment reizt mich der &#8220;journalistische Weg&#8221;, also ThompsonReuters, Economist, Financial Times - obwohl, fuer den Rest meines Lebens? &#8230; ein &#8220;hack&#8221; sein, Schreiberling, wo ich die meisten Journalisten doch verachte. Warum? Da muss man nur auf die Online-Auftritte von Spiegel und Stern schauen. Es gibt Ausnahmen, wo es noch Recherche gibt, den No-Nonsense-Ansatz, fuer mich perfekt dargestellt im Economist und in der FT. Vorteil: Ich koennte weiter Leute interviewen. Nachteil: Den Job will jeder, der Zeitdruck, so-und-so-viel zu schreiben, teilweise die Bezahlung. Vorteil: Wieviele Schriftsteller haben sich als &#8220;hacks&#8221; durchgeschlagen? Vorteil: Wieviele Stories laufen einem jeden Tag ueber den Weg? Vorteil: Stress. Ich brauche ein gewisses Mass an Stress, um mich wohl zu fuehlen und produktiv zu sein. Nachteil: Irgendwie denke ich mir, koennte ich mehr als schreiben.</p>
<p>Dann gibt&#8217;s den Weg in die Investor-Relations-Abteilungen meiner &#8220;Klienten&#8221;. Ich wuerde einer von den Leuten werden, die der Presse verkaufen, dass die &#8220;Heuschrecken&#8221; nicht boese sind. Habe ich darauf Lust? Bis auf zwei oder drei Journalisten in Deutschland begreift doch die gesamte Zunft das Geschaeftsmodell gar nicht - das waere Aufklaerungsarbeit, Bienchen und Bluemchen, fuer ganz Doofe. Da haette ich auch Lehrer werden koennen. Obwohl ich Lehrer primaer wegen der deutschen Bildungs-Buerokratie nicht geworden bin. Die Kids haetten mir nichts ausgemacht. Also gut, Investor Relations-Leute machen mehr als das - bereiten Geschaeftsberichte vor, beantworten Fragen, manche sind extrem dekorativ und machen gutes Wetter bei der Presse (mich haben einige der Damen und Herren schon zum Essen ausgefuehrt, fuer die bin ich schon Presse).</p>
<p>Dann, PR-Arbeit. Ye Gods, sind 95% aller PR-Leute schlecht. Lustig war letztens einer, der *mir* als Spezalisten verkaufen wollte, die Firma, fuer die er PR macht, habe den groessten Fonds aufgelegt, den es je in Europa gegeben habe. Das habe ich dann mal schnell per Recherche in der Datenbank gecheckt, und dann meinem PR-Freund eine Email geschickt, die eine freundliche Version war von: &#8220;Junge, du hast offenbar keine Ahnung, denn vor 3 Wochen hat Firma X einen Fonds aufgelegt, der 2 Milliarden groesser war als der eurer Klienten - du moechtest vielleicht nochmal darueber nachdenken, ob du offensichtlich falsche Informationen in den Aether blaest&#8221;.</p>
<p>Unnoetig, zu sagen, dass der Knabe die Email nicht beantwortet hat. Armer Kerl. Als PR-Mensch selbst der Propaganda-Maschine zum Opfer zu fallen ist geradezu tragisch. Ein bisschen wie ein fettsuechtiger Angestellter von MacFress.</p>
<p>Ich koennte versuchen, ins operatische Geschaeft zu wechseln &#8230; selbst an Firmen herumzuwerken.  Nachteil: Ich habe keine Bankausbildung und keinen MBA, der hier in England auch wenigstens mein Jahresgehalt kostet, abgesehen von den 2-3 Jahren Arbeit, die ich &#8220;nebenbei&#8221; noch reinstecken wuerde. Goodbye, Schreiben. Studium und mein Beruf zusammen und dann noch mehr machen als nach Hause gehen und ins Bett fallen &#8230; ist da eher nicht drin. Moechte ich ganz aufs Schreiben verzichten? Eher nicht.</p>
<p>Andererseits: ich kann mir nichts Interessanteres vorstellen, als an Firmen rumzuschrauben. Die Insider-Infos allein, das Herumtuefteln, das Analysieren. Das waere dann der McKinsey-Weg. Auf deren Webseite war ich auch schon. Viele meine Klienten sind Ex-McKinseys. Da kommt man auch als Quereinsteiger rein, und meine Neigung zu Anzuegen waere auch Rechnung getragen. McK bildet die Leute intern aus, da kann man Klavierstimmer gewesen sein, wenn man da fertig ist, ist man &#8220;Berater&#8221;. Das Gehalt ist auch nett. Viel Arbeit, viel Leben aus dem Koffer, viel Herumfliegen, viel Hotelzimmer. Dafuer kann man &#8220;hands-on&#8221; arbeiten. Und natuerlich verachtet einen die ganze (Geschaefts-)Welt, siehe Buchtitel wie &#8220;Beraten und Verkauft&#8221;. Schatzi sagte, McKinseys sind alles &#8220;Klone&#8221;. Andererseits bilden die Leute von der Pike auf aus, und mit den Faehigkeiten koennte man sich sogar selbststaendig machen.</p>
<p>Und dann gibt&#8217;s noch Strategie- und andere Berater-Firmen. Einige (ganz wenige) Kontakte habe ich. Jemand in Frankfurt schuldet mir ein Lunch; vielleicht ergibt sich da was, der Mensch hat auch eine seltsame Biographie, vielleicht, wenn die Chemie stimmt, hat der nen Tip.</p>
<p>Und dann gibt es immer wieder Jobs im Schreiberei-/Analyse-Bereich von saucoolen Firmen wie Control Risks. Letztens habe ich sogar einen Redakteurs-Job bei &#8220;Janes&#8221; (Janes, der Informationsservice fuer die Waffenindustrie und den kleinen Diktator von nebenan) gesehen, aber dafuer brauchte man einen Abschluss in &#8220;Defense Studies&#8221; - und bei allem Interesse fuer&#8217;s Militaerische, den habe ich nicht.</p>
<p>Im Moment weiss ich nicht, wo&#8217;s hingeht, nur, dass ich dabei bin, diesen Job hier zu meistern und danach ein sehr attraktives Skill-Set habe, das ich, idealerweise, fuer wenigstens 50% mehr Gehalt anbieten werde. Einige Kollegen wurden von Headhuntern gejagt (und erwischt) - vielleicht gibt&#8217;s da noch Jobs, von denen ich im Moment gar nichts weiss. Oder ich waerme meine Kontakte zur Job Agency-Szene auf, obwohl Ramona auch spezialisiert war, und ich wirklich nicht weiss, ob ich ernsthaft ins Marketing zurueck will. Scheussliche Branche.</p>
<p>Ich denke dann gelegentlich an die Wahrsagerin, die ich fragte, ob dieser neue Job die richtige Entscheidung war. Die zuckte die Schultern und sagte: &#8220;Machen Sie, was Sie wollen, Sie machen spaeter sowieso was ganz anderes &#8230;&#8221; Bezueglich der Schreiberei sagte sie: &#8220;Sie erreichen da schon was, wenn Sie sich nicht ablenken lassen&#8221; (Nach Bestsellern klang das nicht &#8230; mehr so wie gelegentlich was verkaufen &#8230;) und mit Mitte Vierzig sollte ich &#8220;schon was erreicht haben&#8221;. Klang nicht nach Celebrity-Dasein oder Tropeninsel-Villa. Schade eigentlich. Was aber in meinen Haenden steht, ist: &#8220;viel reisen, sehr, sehr viel reisen.&#8221;</p>
<p>Keine Ahnung, was passieren wird, oder kann. Im Moment lasse ich mir alle Optionen offen. Ich liebe meinen Job, aber ich bin krass unterbezahlt, und was auch immer als naechster Schritt kommt, laut Wahrsagerin &#8220;wird jeder Job besser, immer besser.&#8221; Okay. Cool - dieser hier ist schon sehr gut, aber es ist noch Luft nach oben, insbesondere im Bereich Paycheck. Und da ich gerade erst angefangen habe, Rentenbeitraege zu zahlen, sollte ich ein bisschen mehr verdienen, um im Alter nicht unter der Bruecke zu schlafen - dann gibt&#8217;s hier in UK vermutlich gar keine soziale Absicherung mehr. Und in Deutschland habe ich nicht eingezahlt und waere entsprechend direkt ein Fall fuer&#8217;s Sozialamt.</p>
<p>Und egal, wo ich hingehe, die Firma sollte besser kein Problem damit haben, wenn mir ein Bart waechst und die Stimme bricht - denn davor habe ich am meisten Angst, mein Leben lang in dieser Stasis zu verbringen, aus Angst, Partner und Job gleichzeitig zu verlieren. Auf dem Weg nach oben kann ich nicht zulassen, dass mir sowas die Beine wegtritt.</p>
<p>Ich habe kein Sicherheitsnetz und werfe mich lieber vor einen Zug als geschlagen zu meiner Familie zurueckzukriechen. Ich schaffe es, egal um welchen Preis. Ich werde, was ich bin.</p>
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		<title>Alex jetzt auch auf russisch</title>
		<link>http://alexwichert.com/2008/06/01/alex-jetzt-auch-auf-russisch/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 15:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AlexW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<category><![CDATA[Pseudonym]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe Feedback von einem russischen Kontakt, Natalya, die mir &#8220;Alexander Wichert&#8221; ins Russische uebersetzt hat. In einem anderen Forum kamen viele gute Vorschlage (&#8221;Stalin&#8221; war weniger lustig &#8230;), die Liste bisher: Boytsov, Bogatyr, Bogatyrev, Peresvet(ov), Dobrynin, Muromets, Donskoy, Nevsky, Strelnikov, Suvorov, Murometz, Kremen, Smelyakov, Soldatov, Mayorov, Groznyh, Tyorkin, Boytsov, Udaltsov, Zheleznyakov &#8230;
Und einige davon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe Feedback von einem russischen Kontakt, Natalya, die mir &#8220;Alexander Wichert&#8221; ins Russische uebersetzt hat. In einem anderen Forum kamen viele gute Vorschlage (&#8221;Stalin&#8221; war weniger lustig &#8230;), die Liste bisher: Boytsov, Bogatyr, Bogatyrev, Peresvet(ov), Dobrynin, Muromets, Donskoy, Nevsky, Strelnikov, Suvorov, Murometz, Kremen, Smelyakov, Soldatov, Mayorov, Groznyh, Tyorkin, Boytsov, Udaltsov, Zheleznyakov &#8230;</p>
<p>Und einige davon gefallen mir gut, wie Donskoy und Mayorov, aber ich bleibe naeher an &#8220;Wichert&#8221;, und gehe mit Voinov, entweder Aleksandr oder Sascha, wobei mir Alexandr noch eher zusagt. Ist einfach naeher dran. Und, well, es scheint laut Google schon einige davon zu geben (<em>Sorry, guys, seems you&#8217;re writing gay porn now&#8230; <img src='http://alexwichert.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </em> ).</p>
<p>Aber auch Alexander Wichert ist nicht einzigartig. <img src='http://alexwichert.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>I am Iron Man</title>
		<link>http://alexwichert.com/2008/05/26/i-am-iron-man/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 13:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AlexW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag endlich mal wieder Kino. Wir haben hier in Bromley ein scheusslich abgewirtschaftetes Kino, wo man fuer ca £13 am Samstag zu zweit ins Kino gehen kann. In London wird man locker das Doppelte los. Ich hab auch schon £18 pro Karte bezahlt, am Leicester Square, wo Touristen und Banker klaglos solche Preise bezahlen.
Unser schaebiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag endlich mal wieder Kino. Wir haben hier in Bromley ein scheusslich abgewirtschaftetes Kino, wo man fuer ca £13 am Samstag zu zweit ins Kino gehen kann. In London wird man locker das Doppelte los. Ich hab auch schon £18 pro Karte bezahlt, am Leicester Square, wo Touristen und Banker klaglos solche Preise bezahlen.</p>
<p>Unser schaebiges kleines Odeon zeigte Iron Man. Und zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen, dass ich erst <a href="http://uk.youtube.com/watch?v=FMmHX3WENHY">Black Sabbath Fan</a> und dann Iron Man Fan wurde. Wobei mir diese Version immer noch Schauder des Entzueckens ueber den Ruecken jagt - <a href="http://uk.youtube.com/watch?v=gOb1MN26BuQ">Rob Halford &#8220;singt&#8221; Iron Man</a>. Mein Lieblings-Metal-Saenger und einer der grossen unsterblichen Rock/Metal-Tracks.</p>
<p>Seit diversen Previews der Neuauflage von Iron Man war klar, Tony Stark<em>ist </em>Downey Jnr. Und Boy, <em>ist er</em> Iron Man. Ich mag von den Comic-Helden eigentlich nur die Dunklen, die Kaputtis: Batman, Punisher, Midnighter. Schwarzes Leder und Stahl/Chrom hilft auch, und gern aelter. Und so sehr sich Tobey am Spiderman abgearbeitet habe, mehr als ein Gaehnen kam bei keinem der Spiderman-Filme auf - abgesehen von dem Moment, wo er sich Venom faengt, dann bekommt diese scheussliche romantische  Jungenphantasie sowas wie Tiefe - zumindest, bis er wieder gereinigt und gelaeutert wird, so weit, so amerikanisch.</p>
<p>Iron Man ist, selbst wenn es eine der &#8220;hirnlosen Comic-Adaptionen&#8221; ist, die im Moment und schon seit Jahren und auf Jahre hinaus die Mega-Blockbuster geben, ein feines Filmchen. Tony Stark kommt gut rueber, teilweise krasses &#8220;over-acting&#8221;, in Tony&#8217;s &#8220;Arschloch-Phase&#8221;, wie ich&#8217;s das letzte Mal im absolut jaemmerlichen &#8220;Dungeons &amp; Dragons&#8221;-&#8221;Film&#8221; von Jeremy Irons (!) gesehen habe. Aber Rob kann schauspielen. Wenn der die Rolle in &#8220;Lord of War&#8221; bekommen haette, dann waere Lord of War vielleicht ein guter Film gewesen - andererseits haette *ich* den Waffenhaendler besser gespielt als der Totalausfall Nicolas Cage.</p>
<p>Tony ist ein Typ, der besser mit Maschinen als mit Menschen kann - ein Asperger, ein Autist. Das ist auch der Teil, der mir am besten gefallen hat: Die Design-Szenen, wo Tony den modernen Hephaistos gibt, den amoralischen Waffenschmied, der magisch und besonders ist. Der Zwergenkoenig unter (oder auf) dem Berg, Loki, der unberechenbare Geist des Feuers. Das Charakter-Design zeigt und Tony Stark sowohl in der Interaktion mit den Maschinen (seine Design-Infrastruktur, der er Namen gibt und die ihn ansprechen, teilweise sogar ironisch, und der Flammenloecher hat sogar was Drolliges, wie ein uebereifriges Huendchen). Tony ist, auf gewissener Ebene, eine Maschine - alle &#8220;lustigen, drolligen&#8221; Szenen, die Hollywood sonst fuer die Interaktion Mensch-Mensch oder Mensch-Tier spart, passieren zwischen Tony und Maschine. Dazu gehoert, dass er ein Loner ist, mit Menschen entweder nicht wirklich klarkommt oder sie benutzt (die Blondine, die als &#8220;Trash&#8221; rausgebracht wird, am naechsten Morgen).</p>
<p>Tony ist ein geradezu archetypischer Rigger, im wahrsten Sinne des Wortes ein Mann aus Eisen. Und Draehten. Und einem Reaktor statt einem Herzen.</p>
<p>Der Score ist natuerlich wieder von Zimmer, und sollte in den naechsten Tagen hier ankommen, ich konnte nicht widerstehen.</p>
<p>Jetzt bin ich gespannt auf The Dark Knight und den neuen Punisher. Und dann kommt irgendwann bald Watchmen, mit einem meiner Lieblings-Irren: Rohrschacht. Den Hulk muss ich mir nicht geben, Bruce Banner hat mich nie angesprochen, aber im Moment scheint das ein recht &#8220;dunkles&#8221; Kino-Jahr zu werden, und ich denke, die Tatsache, dass Heaths letzte Rolle der Joker war, wird aus The Dark Knight so aehnlich sein Monument machen wie&#8217;s The Crow fuer Brandon Lee war.</p>
<p>Iron Man war jedenfalls sehr gelungenes Popcorn-Kino.</p>
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		<title>Treibhaus und Mode</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 13:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AlexW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[England]]></category>

		<category><![CDATA[Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Weirdness]]></category>

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		<description><![CDATA[Alex waechst gerade ein neues Pseudonym. Man steckt einen Samen - oder, weniger metaphorisch - eine Idee in ein Stueck fruchtbare Erde (ein menschliches Hirn), giesst, und wartet.
Mir waechst ein neues Pseudonym. Mit etwas Hilfe. Ich mache aus dem Russen-Fetisch einen neuen Namen, schmiede ihn mit wie Tony Stark Mark I geschmiedet hat (und - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alex waechst gerade ein neues Pseudonym. Man steckt einen Samen - oder, weniger metaphorisch - eine Idee in ein Stueck fruchtbare Erde (ein menschliches Hirn), giesst, und wartet.</p>
<p>Mir waechst ein neues Pseudonym. Mit etwas Hilfe. Ich mache aus dem Russen-Fetisch einen neuen Namen, schmiede ihn mit wie Tony Stark Mark I geschmiedet hat (und - was ein Film!). Alex bleibt, uebersetzt, Sascha, Alexei - in die Richtung.</p>
<p>Vermutlich Sascha. Erinnert mich an einen Sascha, in den ich in der Grundschule verschossen war - und mich neu verschoss, als er eines Tages, nach seiner Zeit als Zeitoffizier beim Bund vor meiner Tuer stand. Ich mag grosse blonde Maenner, vor allem, wenn sie so ein Grinsen haben. Ist aber nichts draus geworden. Kumpelschiene, viele Kinogaenge, philosophieren bis spaet in die Nacht. Damals haette ich ihn gewollt. Heute ist das eine nette Erinnerung.</p>
<p>Dann muss &#8220;Wichert&#8221; uebersetzt werden, dabei hilft mir gerade eine russische Dame, die ich ueber die Soldatenoper kennengelernt habe. Wichert ist &#8220;Kaempfer&#8221;, &#8220;Krieger&#8221;. Dabei bleibe ich, das passt. Alternativ Namen, die auf Tugenden basieren - &#8220;Standfestigkeit&#8221; (nicht in *dem* Sinne, mehr wie Englisch &#8220;steadfast&#8221;), &#8220;Staerke&#8221;, sowas. Ansonsten gibt&#8217;s den Weg ueber die Krafttiere. Alex Adler, Alex Waschbaer. Wobei mir im Moment ganz stark nach Adler zumute ist - oder Waschbaer mit gefletschten Zaehnen. Die kleinen Biester haben verdammt lange, verdammt weisse Zaehne &#8230; letztens auf einem Photo gesehen. Moechte man nicht in der Wade haengen haben.</p>
<p>Was auch immer das wird, das wird mein Porno-Name, wenn ich jetzt in die Schwulenporno-Ecke gehe.  Erstens ist das die einzige Moeglichkeit fuer mich, dieses Jahr einen weiteren bezahlten Eintrag fuer die Bibliographie zu bekommen, zum zweiten hat mich das immer gereizt, und ich schreibe seit gut zwei Jahren an einem Hardcore-Projekt, das allerdings voellig unverkaeuflich ist. Ich hab schwulen Sex immer nebenbei geschrieben, habe meine Sex- oder Erotikszenen in meinen Buechern immer gezaehmt, um&#8217;s jugendtauglich zu halten, aber jetzt gehe ich den anderen Weg.</p>
<p>Das Pseudonym ist dann fuer diese Projekte - und natuerlich mache ich&#8217;s oeffentlich. Ihr werdet den Namen jedenfalls erfahren. Es geht nur darum, den Namen &#8220;Alex Wichert&#8221;, der mittlerweile mit Fantasy, Shadowrun und Fading Suns verbunden ist, nicht auch noch mit expliziten schwulen Sexstories in eine Kiste zu werfen - das ist einfach ein anderer Bereich, das passt nicht zusammen. Wer <em>wirklich</em> alles von mir lesen will, kann&#8217;s aber rausfinden, ein bisschen Google, Blog finden, Recherche. Das sollte passen. Ausserdem wird&#8217;s von hier aus gelinkt.</p>
<p>Kommen wir zu dem, worueber ich eigentlich schreiben wollte. Ich war die Tage in der Innenstadt, um mir einen Guertel zu kaufen. Klamottenshoppen mit mir ist einfach. Ich gehe rein, steuere die entsprechenden Regale an, nehme, was passt und gefaellt, und gehe zur Kasse. Mein Guertel bei Primark kostete 50 pence - zu dem Preis vermutlich Kinderarbeit, Primark ist wie C&amp;A, nur noch viel billiger und trashiger, aber ich wollte nur einen Guertel. Einen ganz primitiven Guertel, nichts besonderes, etwas, das meine Hose hochhaelt, die mir dank viel Training mittlerweile am Hintern haengt, bis ich soviel Gewicht - oder Umfang - verloren habe, bis es sich lohnt, neue Garderobe zu kaufen.</p>
<p>Dabei fiel mir was Merkwuerdiges auf. Es gibt hier eine Klamottenkette fuer Fette. Uebergroessen. Von mir auch &#8220;The Fat Shop&#8221; genannt. Uebergrosse ist hier in UK ab Kleidergroesse 16 - mehr aus 16 bieten die meisten normalen Laeden nicht mehr an &#8230; das entspricht, wenn ich&#8217;s recht im Kopf habe, einer deutschen 46. Und wie ich so den Fat Shop ansehe, faellt mir auf, dass dieser nur Frauenkleidung hat. Und es keine Maennerabteilung gibt.</p>
<p>Nun waere es viel zu optimistisch, zu denken, dass in UK nur die Frauen fett werden - bei dem Konsum von Chips und billigem weissen &#8220;Brot&#8221;, bei dessen Anblick man schon Diabetes mellitus bekommt, und das die Ukians in sich hineinstopfen, als gaebe es kein Morgen. Chips - bzw, &#8220;Crisps&#8221; sind ein voellig akzeptabler &#8220;Snack&#8221; und fuer viele UKians runden die Crisps das Mittags-/Lunch-Mahl erst so richtig ab. Es ist voellig ueblich, einen Kollegen zu sehen, der sich dick Lunch reinfuttert, dann auf die Crisps verzichtet - unter Stoehnen und Seufzen, man sei ja &#8220;auf Diaet&#8221;.</p>
<p>In dieser sehr naehrstoffreichen Gesellschaft gibt es sowohl fette Maenner als auch Frauen. Und obwohl viele davon eine unglueckliche Neigung haben, in Sportbekleidungsketten XXXL-Trainingsanzuege zu kaufen und dann auch zu tragen, fragt man sich, unschuldig, wo sind denn die Fat Shops fuer die Maenner?</p>
<p>Antwort: XL+-Groessen sind ganz normaler Teil des Angebots - deshalb gibt&#8217;s keine Fat Shops <em>for Men</em>. Nur eine Frau, die Groesse 46+ traegt, geht in einen Fat Shop. Mit anderen Worten,  ein fetter Mann wird aus dem normalen Angebot bedient, eine fette Frau muss zum &#8220;Spezialisten&#8221; (der <a href="http://www.evans.co.uk">&#8220;Evans&#8221; Fat Shop</a> verkauft seine Klamotten mit saftigem Aufschlag im Vergleich zu Primark oder jeder anderen, eher guenstigen Klamotten-Kette). Botschaft fuer mich: Die Fette Frau ist eine Aberation, eine Ausfall-Erscheinung, und wird mit hohen Preisen sanktioniert, Der Fette Mann ist normal, zumindest jedoch voellig akzeptabel, und Maennerklamotten kosten ohnehin weniger, weil das maennliche Hirn beim Shoppen noch genug funktioniert , um einfache Kosten-Nutzen-Rechnungen aufzustellen (zumindest habe ich den Eindruck, die EnglaenderInnen kaufen wie ein Rausch &#8230;).</p>
<p>Interessanter kleiner Einblick in den ganz alltaeglichen Sexismus, den das ganze Land einfach so mitmacht. Ein anderes Beispiel sind exorbitante Preise fuer alle Tittenhalter, die nicht im &#8216;akzeptablen&#8217; Mass-Bereich von A bis C daherkommen. Fuer zwei Quadrat-Zentimeter Stoff mehr wird dann gleich krasser Aufschlag faellig, und die Damen, die die uebergrossen Fettbeutel am Koerper haben, muessen das latzen, damit ueberhaupt wer ihnen die Gnade gewaehrt, dass diese fetten Euter irgendwie untergebracht werden. Lustigerweise kann eine A-, B- oder C-Frau auch durchaus ohne BH auf die Strasse gehen, waehrend das mit D, DD, oder E/F weniger lustig ist - und auch scheisse aussieht.</p>
<p>Wenn man die Preise sieht, muss man vermutlich fuer den Grossmut, dass die D+-Groessen ueberhaupt hergestellt werden, noch dankbar sein.</p>
<p>Ich hab&#8217;s immer gewusst: Mode ist von schwulen Maennern gemacht, die Frauen und den weiblichen Koerper hassen.</p>
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		<title>Und noch ein Papierberg weniger</title>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 10:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AlexW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fading Suns]]></category>

		<category><![CDATA[Lektorieren]]></category>

		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern nacht habe ich ein 110tausend-Wort Lektorat zuende gebracht - war ein Brocken, der mich - immer wieder, aber insgesamt mehrere Wochen beschaeftigt hat. Jetzt ist er weg.
Wenn ich&#8217;s jetzt schaffe, nicht bei jedem herrenlosen, kostenlosen Lektorat den Arm hochzureissen und &#8220;HIER, ICH!&#8221; zu schreien, habe ich damit - endlich - eine Luecke in meinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern nacht habe ich ein 110tausend-Wort Lektorat zuende gebracht - war ein Brocken, der mich - immer wieder, aber insgesamt mehrere Wochen beschaeftigt hat. Jetzt ist er weg.</p>
<p>Wenn ich&#8217;s jetzt schaffe, nicht bei jedem herrenlosen, kostenlosen Lektorat den Arm hochzureissen und &#8220;HIER, ICH!&#8221; zu schreien, habe ich damit - endlich - eine Luecke in meinem Terminkalender. Die Kunst liegt, wie beim Sonett, in der Begrenzung. Nein sagen. Ob ich das lerne? Es waere zu wuenschen, denn so reibe ich mich an wenig wichtigen Aufgaben auf, waehrend meine eigentliche Hauptaufgabe - Schreiben und Fading Suns - hintanstehen.</p>
<p>Bezueglich Fading Suns: wir haben das Lektorat der zwei neuen Shards abgeschlossen, &#8220;Ruinous Folly&#8221; und &#8220;Dead End&#8221; sind somit von meiner Seite soweit fertig. Jetzt Layout, Approval, und weg damit. &#8220;Prisoners &amp; Exiles&#8221; verzoegert sich, aufgrund von Ausfaellen bei den Autoren, was keiner ahnen oder wissen konnte, das Projekt ist jetzt ein &#8220;slow simmer&#8221; Projekt, was soviel heisst wie - wir machen&#8217;s, aber wir brechen&#8217;s nicht ueber&#8217;s Knie.</p>
<p>Fading Suns 3 (FS3) ist in der Entwicklung - wir sind dran, aber es wird ein Monster.</p>
<p>Dan habe ich das Angebot, in einer Anthologie eines grossen deutschen Schwulen-Verlags mitzuschreiben, was bezahlt wird (nette Abwechslung). Veroeffentlichung im Herbst, entsprechend haette ich 2008 doch noch einen &#8220;Writing Credit&#8221;, was wichtig ist fuer Autoren. Entsprechend muss ich jetzt eine erotische Story schreiben, und das bald, aber das kriege ich wohl hin. <img src='http://alexwichert.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Laufe der Woche kriege ich ein bezahltes Lektorat rein - auch ne nette Abwechslung - dann habe ich noch ein Co-Projekt am Hacken, die Soldaten-Oper, die Schwulen-Story und ein Lektorat, und das ist mein &#8220;Must&#8221;-Pensum fuer dieses Jahr, abgesehen von Fading Suns. Ich sehe langsam Licht im Berg Arbeit - obwohl mein Job im Sommer krass Fahrt aufnimmt, weil ich eine Analyse und Chronik fuer Deutschland, Oesterreich und die Schweiz schreiben muss. Sehr sehr heftig, viel Verantwortung. Was kann ich dafuer, dass mein Magazin Geburtstag feiert? Oh dear.</p>
<p>Ansonsten gehe ich brav 3-5mal die Woche ins Studio, Gewichte stemmen, laufen. Man merkt den Unterschied. Muskeln, wo vorher keine waren, generell wird die Silhoutte besser, und ich bin geistig fit und voller Energie. Schoen, damit fuehle ich mich sehr wohl, und Schatzi trainiert auch - was seinen Schultern gut tut. Ich *mag* muskuloese Schultern. RAWR.</p>
<p>Jedenfalls - mein Leben ist cool. Meine Arbeit ist cool. Ich bin cool.</p>
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