Kurzgeschichten

Ich bin kein Kurzgeschichten-Autor. Immer, wenn mir was einfällt, ist das ein Roman. Trotzdem gibt es sie, die kurzen Einfälle, die Gedankenblitze, die in Gestalt einer Kurzgeschichte zu mir kommen. Die sind plötzlich in meinem Kopf - genau so, wie sie dann auf’s Papier kommen. Ich kann Kurzgeschichten auch nicht überarbeiten, jedenfalls nicht mehr, als ein bisschen sprachlich zu feilen. Kurzgeschichten passieren mir, genau wie Gedichte. Aber es sind nicht alzu viele.

Das verwunschene Haus war meine erste Veröffentlichung im Rahmen der “John-Sinclair-Lesergeschichten” von Bastei-Lübbe, und damals 150 DM wert. Ich war jung und brauchte das Geld. Sobald ich das Heftchen gefunden habe (eine Datei gibt’s nicht mehr, die war noch auf einer elektrischen Schreibmaschine runtergehackt) stelle ich sie online.

Kettenhund ist der Vater und die Mutter meines Romans Kettenhund. Es macht immer wieder Spass, wenn man sich selbst zitiert. Mischko aus dem Roman heisst Sergejevich, Sohn Sergejs, und so heisst die Hauptfigur in der Kurzgeschichte. Und einen Nikita gibt’s in beiden. Die Geschichte ist übrigens nicht jugendfrei, und beinhaltet expliziten Sex zwischen zwei Männern.

Vater aller Dinge erschien in der c’t, Ausgaben 05 und 06/2000. Ich glaube, ich habe das Recht, sie hier zu posten, solange ich die Erstveröffentlichung angebe.

Grüne Augen und Der Ball des Anstosses erschienen beide in Anthologien des Wurdack-Verlages, und die Anthologien sind, soweit ich weiss, vergriffen.