Rezensionen
Von amazon.de, in Auszügen, teilweise gekürzt:
“Endlich mal … ein Roman, der sich von den vielen durchschnittlichen Büchern der Reihe hervortut. Die Autoren verstehen es, sowohl Story als auch die Charakterentwicklung glaubhaft und packend voranzutreiben. Praiodans Zweifel und sein Bestreben, alles richtig zu machen, ziehen sich durch das ganze Buch, und verleihen dem Hauptcharakter Tiefe …” - emperor78
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“Als ich dieses Buch zum ersten Mal in Händen hielt, legte ich es nach wenigen Zeilen zur Seite, im festen Glauben, es wieder mal mit einem dieser schlecht geschriebenen DSA-Romane zu tun zu haben, in dem die Helden Pappkameraden mit falkengleichen Blicken und einfallsreichen Namen wie Praiodan sind.
Vor kurzem dann entdeckte ich den Roman auf einer Bestenliste wieder, wo er es unter die 10 Erstgenannten vor Tad Williams geschafft hatte. Verwundert gab ich dem Buch eine zweite Chance und entdeckte schon nach wenigen Seiten, dass das Buch seine Wertung mit Recht erhalten hat.
Der Bannstrahler Praiodan, der im Laufe des Geschehens seine gesamte Weltsicht überdenken muss, ist ein Mensch aus Fleisch und Blut, keine Wiederholung nichtssagender Beschreibungen aus einem DSA-Regelwerk.
Den Autoren ist es gelungen den Sprung vom trockenen Regelwerk in eine lebende atmende Welt zu bewältigen. Etwas woran die meisten DSA-Autoren scheitern.
Schmunzeln musste ich nur, wenn die Magier ihren Ignifaxius oder Fulminicitus rezitierten, was mich für Momente aus der Geschichte ins Regelwerk warf. Aber das waren Kleinigkeiten.
Ein winziger Patzer scheint den Autoren bei der Einführung der Elfe unterlaufen zu sein, die imho unpassenderweise nackt auftritt. Danach jedoch fügt sich auch die Elfe wunderbar als Wanderin zwischen zwei Welten ein, badoc, aber dennoch immer noch in vielen Dingen so unverkennbar elfisch, das sie war was sie sein sollte: Zauberhaft!
Und nicht wie in vielen Spielrunden: Ein Mensch mit spitzen Ohren!
Alles in allem ein absolut empfehlenswerter Roman, den ich einmal begonnen in wenigen Stunden durchgelesen hatte, so sehr zogen die Charaktere mich in ihren Bann!”
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“Der Roman mat mich wirklich von anfang an gefesselt sodass ich ihn an einem Tag durchgelesen habe. Besonders der Bannstrahler Praiodan und sein Gewissenskonflikt sind absolut spitze gelungen. Auch die Geschichte ist gut erzaehlt und wirkt nie langweilig oder besonders unrealistisch. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist meiner Meinung nach dass das Buch fuer meinen Geschmack zu kurz ist. Ansonsten ein Roman den jeder der mit DSA was am Hut hat gelesen haben sollte.” theJason (Bruchmuehl)
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“Den Autoren ist mit “Blakharons Fluch” ein recht ordentliches Werk aus der DSA-Reihe gelungen, welches zu Beginn durch einen interessanten Ansatz und die pfiffige Erzählung zu gefallen weiß. Mir gefielen v.a. die Schilderung von Praiodans Erleuchtung und Sandres’Abkehr von Praios, in der sich die schwer zu definierende Trennung zwischen Gut und Böse äußert (auch in meiner DSA-Gruppe ein immer wieder gern diskutiertes Thema…:-)). Leider verflacht die Story im weiteren Verlauf zusehends, so wirkt die obligatorische Liebesgeschichte etwas gezwungen; des weiteren ist bereits nach wenigen Seiten offensichtlich, daß Praiodans Glaubenszweifel das dominierende Thema des Romans sein werden (Zugegeben: Ein tumber Bannstrahler, der sich über 250 Seiten durch die Weltgeschichte foltert und metzelt wäre wohl an Langeweile kaum zu überbieten…). Auch die “Getrennte-Familie-findet-wieder-zusammen”-Handlung ist nicht wirklich neu, und so bewegt sich “Blakharons Fluch” nach gutem Beginn für meinen Geschmack zu sehr auf ausgetretenen Pfaden. Schade eigentlich!
Trotzdem: Für DSA-Fans ein empfehlendswertes Buch, daß zwar nicht zu den Highlights des Genres gehört, aber dennoch etliche Machwerke rund um Aventurien bei weitem übertrifft …” master_tom
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“Eigentlich begeistern die Bannstrahler mich ja nicht so, aber wie sehr Praiodan sich entwickelt, weg von seinem Fanatismus, fand ich wirklich genial!!! Gerade der Schluss gefiel mir. Ich finde, er regt sehr zum Nachdenken an.” - Viola Petzold
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“Gut und mit viel Einfühlungsvermögen erzählt hebt sich dieser Band wohltuend von der Masse der DSA-Romane ab. Nicht nur der Held sondern auch seine Begleiter sind liebevoll ausgearbeitet und in eine fesselende Erzählung eingebunden. Man kann nur hoffen, daß es in Zukunft mehr davon geben wird.” - juergenfriemel
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“Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erforden andere Formen der Literatur als häusliche Mußestunden, das zeigen schon die Auslagen der Bahnhofsbuchhandlungen. Die Texte müssen leicht zu lesen sein, sollten keine weitschweifigen Dialoge oder Exkurse zu hochgeistigen oder politischen Tehmen enthalten, und zugleich sollten sie - zumindest in meinem Falle - ein Mindestmaß an Lesevergnügen in Stil und Erzählweise verschaffen.
Erstaunlicherweise tat es dieser Roman aus einer Serie, um die ich normalerweise einen Riesenbogen mache. Hier taumeln nicht, wie so oft, ein paar beliebige Stereotypen durch einen ihnen aufgezwungenen Plot, sondern die Handlung erschließt sich aus den Charakteren, ihren Konflikten und Problemen. Natürlich muß die Reisegruppe dieses “Fantasy road movies” bestimmte Typen umfassen, die das Amalgam aus Tolkien und Zimmer Bradley erzwingt, welches vorgeblich der aventurischen Welt zugrundeliegt. Natürlich haben wir es mit Feuerwerks-Magie und einer Ritterromantik à la Sir Walther Scott zu tun. Aber es läßt sich wunderbar lesen, weil hier zwei Leute am Werk sind, die etwas vom Geschichtenerzählen und vom Schreiben verstehen.
Fazit: lesenswert - Könnte glatt sein, daß Alex Wicherts “Sand und Blut” der zweite DSA-Roman sein wird, den ich mir zulegen werde.” Iris Kammerer “irisgermanica” (Marburg)
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“Ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis, welches uns die beiden “Neulinge” im DSA Autorenteam vorlegen. Eine größtenteil spannende Story, die recht solide geschrieben ist. Einziges Manko ist für mich das Ende, denn dort wollten die beiden Autoren offensichtlich zuviel des guten und verwirrten den Plot ein klein wenig, so das es für manchen Leser eventuell etwas undurchschaubar wird. Aber dennoch, vier Sterne und ein rundumgelungenes Buch!”
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” … Der Leser wird von der ersten Seite an vom Schicksal des Hauptcharakters gefesselt, was auch bei den übrigen Figuren zutrifft. Es gibt keine “Nebendarsteller”, die nur als schmückendes Beiwerk dienen. Alle Charaktere sind liebevoll ausgestaltet.
Vor allem stilistisch ist Blakharons Fluch ein Kleinod unter den Fantasy-Romanen. Dieses Buch setzt in der DSA-Reihe völlig neue Massstäbe. Die Autoren haben bewiesen, dass Literatur, die dieser Sparte angehört nicht “trashig” sein muss. Alexander Wichert und Christian Thon erzählen eine nicht alltägliche Geschichte mit einem ganz und gar nicht alltäglichen Helden. Einen Bannstrahler mit Herz und Verstand zur Titelfigur eines DSA-Romans zu machen ist eine faszinierende Idee, die nicht nur zündete, sondern ein Feuerwerk an Überraschungen aufleuchten lässt. Auch DSA-Unkundige, die Spass an guter Fantasy-Literatur haben, kommen bei diesem Roman mehr als auf ihre Kosten.” - Schneiderwork
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“Die DSA-Reihe galt lange als ein Pool von qualitativ sehr unterschiedlichen, größtenteils sehr schwachen Fantasy-Geschichten. Zwar war ich schon immer der Meinung, daß diese Reihe gerade Neuautoren die einmalige Chance gibt ihr Talent einem größerem, und teilweise sehr kritischen, Publikum zu stellen, doch bisher war kaum Talent zu entdecken. Gibt es in Deutschland keine guten Autoren? Keine talentierten Neuentdeckungen? Doch, es gibt sie und das beweisen Alexander Wichert und Chritian Thon hier erstmals auf wirklich beeindruckende Art und Weise. Figuren und Story haben für diese Reihe ungewohnten Tiefgang, sind keine Pappkameraden in der X-ten vorhersehbaren 08/15-Queste. Hier lugt an allen Ecken und Enden etwas heraus, was ich in dieser Reihe immer vermisst habe: wirkliches Talent.
Dieses Buch ist meiner bescheidenen Meinung nach Furios und ich denke, die Namen der Autoren sollte man sich merken, da man mit Sicherheit noch von ihnen hören wird.
Hut ab, ich bin schwer beeindruckt.”
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http://www.alveran.org/index.php?id=162&publikationID=226:
“Der Bannstrahler Praiodan von Weihenfels wird ausgeschickt, um einem unheiligen Paktierer das Handwerk zu legen. Eigentlich keine ungewöhnliche Aufgabe für einen fanatischen Geißer, aber delikaterweise ist der Gesuchte sein eigener Bruder. Ein Magus, der vom rechten Weg abgekommen ist. Doch diese Details werden wohl kaum den Erfolg der Mission gefährden. Oder?
So macht sich der Hauptmann der Praioten mit einem Trupp seiner Männer auf den Weg. Sein ergebener Schüler Sandres begleitet ihn. Zum Ärger der Bannstrahler zieht auch eine junge Draconiterin mit der Gruppe. Anfangs noch unerschütterlich in ihrem fanatischen Glauben, wird die Moral schwer erschüttert, als die meisten Soldaten des Bannstrahls in einem Hinterhalt ums Leben kommen. Zu allem Überfluss schließt sich dem überlebenden Häuflein auch noch eine Elfe an, und von da an geht es mit dem Hauptmann bergab.
Auf seiner Reise wird er immer mehr von Selbstzweifeln geplagt. Sein Schüler - neben dem Hauptmann der einzige Überlebende der Bannstrahler - fast irr vor blindem Hass und die Gesellschaft zweier, der Magie über die Maßen verbundenen Frauen, machen die Sache nicht gerade leichter. Als von Weihenfels dann auch noch krank zu werden droht, scheint das Scheitern der Mission unausweichlich.
Blakharons Fluch entstand in einer Zeit, als sich die Qualität der Romane auf einem gewissen Niveau eingependelt hatte. Das soll nicht bedeuten, dass die Qualität wirklich überzeugen konnte, doch waren die Geschichten nur noch selten an den Haaren herbei gezogen und hatten meist Bezüge zu Aventurien, die über bloße Namensennnungen hinaus gingen. Von einigen schmählichen Ausnahmen mal abgesehen.
Blakharons Fluch ist, (trotz seines wenig gelungenen Titels), durchaus gut zu lesen. Anders als einige seiner Vorgänger erscheint die Geschichte (aventurisch) plausibel und reflektiert die düstere Stimmung und den fanatischen Glauben der Bannstrahler in angemessener Weise. Dennoch bleiben all diese Schilderungen etwas seicht, und die rechte Stimmung will nur schwerlich aufkommen.
Fazit
Für den heutigen Leser mag der Roman manche Enttäuschung mit sich bringen. Eignen sich die Romane jener Zeit ohnehin nur bedingt als guter Lesestoff, so muss man sich hier auch mit recht spärlichen Informationen über Personen und Hintergrund begnügen. Zu wenig ist die aventurische Stimmung auch über die Figuren hinaus spürbar. Dort wo heute bereits neuere, umfangreiche Quellen zu Orten und Personen existieren, können die Romane nicht einmal mehr als brauchbare Quelle dienen.
So gibt es eigentlich kaum einen Grund, sich auf die Suche nach diesem alten Schinken zu begeben, auch wenn sich heute wohl niemand mehr darüber aufregt, dass der Preis im Rahmen der Euroumstellung damals ein wenig aufgerundet wurde. -(c) 2006 by Johannes Heck”